Radikalisierungsprozess bestätigt sich

SPD fordert harte Konsequenzen nach AfD-Einstufung

Foto: AfD-Logo (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Nach der Hochstufung der AfD in Niedersachsen durch den Verfassungsschutz pocht die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede auf entschlossenes Handeln. Sie sieht darin eine klare Warnung, die freiheitlich-demokratische Grundordnung schützen zu müssen und zieht alle verfassungsrechtlichen Mittel in Betracht.

Appell an den Staatsschutz

Die jüngste Einstufung der AfD als extremistisch in Niedersachsen ist für die SPD ein deutliches Signal. „Die Partei radikalisiert sich weiter“, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Sonja Eichwede, gegenüber der „Rheinischen Post“. Sie sieht darin eine neuerliche Warnung, die zum Handeln zwingt.

Eichwede betont die Verantwortung, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu verteidigen. „Wir müssen die Hinweise und Einstufungen der Sicherheitsbehörden ernst nehmen und alle zur Verfügung stehenden Instrumente prüfen.“

Aktuell läuft in einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe die Prüfung von möglichen dienstrechtlichen oder waffenrechtlichen Konsequenzen für AfD-Mitglieder nach einer solchen Einstufung. Parallel dazu werden weitere verfassungsrechtliche Mittel zur Verteidigung der Demokratie evaluiert.