Steuer- und Sozialreformen gefordert

Söder fordert „Agenda 2030“

Söder fordert „Agenda 2030“
Foto: Symbolbild Einkommensteuer, via dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plädiert für eine umfassende Steuer- und Sozialreform, die er als "Agenda 2030" bezeichnet. Er erinnert an die Hartz-Reformen unter Gerhard Schröder und fordert nun ein ähnliches Paket, um die Wirtschaft anzukurbeln. Konkret schlägt er eine Einkommensteuersenkung für die breite Mitte, eine vorgezogene Unternehmenssteuerreform sowie eine Regionalisierung der Erbschaftsteuer vor.

Neue Reformen nötig

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ruft nach großen Veränderungen im Steuer- und Sozialsystem. Er verweist auf die frühere „Agenda 2010“ unter Bundeskanzler Gerhard Schröder und fordert nun eine „Agenda 2030“. Es sei Zeit für ein neues Reformpaket, das dringend benötigt werde.

Konkrete Vorschläge von Söder

Die Einkommensteuer für die breite Mittelschicht solle gesenkt werden, so Söders Vorstellung. Gleichzeitig müsse die Unternehmenssteuerreform vorgezogen und die Erbschaftsteuer für den Mittelstand und Familienbetriebe regional angepasst werden.

Mehr Arbeit, mehr Wachstum?

Söder spricht sich zudem für mehr Arbeitsleistung aus. Er argumentiert, dass bereits eine Stunde Mehrarbeit pro Woche das Wirtschaftswachstum um fast drei Prozent steigern könnte. Eine rasche Umsetzung dieser Reformen sei unerlässlich, um politische Verzögerungen zu vermeiden.