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Regierung tritt nach Protesten zurück

Massendruck in Sofia: Bulgarische Regierung gibt auf – Rücktritt nach Protesten

Nach tagelangen Massenprotesten in Bulgarien hat die Regierung ihren Rücktritt angekündigt. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow sprach von der Notwendigkeit, den Forderungen der Bürger nachzukommen, welche auf den Straßen die Absetzung des Kabinetts verlangten. Zehntausende, darunter viele junge Menschen, waren auf die Straße gegangen.

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Rossen Scheljaskow (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die bulgarische Regierung hat nach anhaltenden Massenprotesten ihren Rücktritt erklärt. Ministerpräsident Rossen Scheljaskow gab die Entscheidung am Donnerstag nach einer Zusammenkunft der führenden Kräfte der Koalition in der Hauptstadt Sofia bekannt.

Parlamentarischer Druck und Rückzug

Scheljaskows Kabinett sah sich am Donnerstag mit dem sexta Misstrauensvotum konfrontiert, das von der Opposition initiiert wurde. Allerdings blieben Abgeordnete der regierenden Mehrheit der Sitzung fern. Nach einer Unterbrechung verkündete Scheljaskow anstelle der Fortsetzung der Beratungen die Erklärung des Rücktritts. „Wir hören die Stimme der Bürger, die gegen die Regierung protestieren“, äußerte der scheidende Regierungschef. „Wir müssen ihren Forderungen nachkommen, nämlich dass die Regierung zurücktritt.“

Ursprung und eskalierende Vorwürfe

Zehntausende – vornehmlich junge Menschen – waren am Vorabend in Bulgarien auf die Straße gezogen und hatten den Rücktritt der Regierung gefordert. Ausgangspunkt der Proteste war ursprünglich der Haushaltsentwurf für das kommende Jahr. Im weiteren Verlauf konzentrierte sich die öffentliche Empörung zunehmend auf Korruptionsvorwürfe.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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