Streik legt Lufthansa lahm
Ein ganztägiger Streik pilotiert und das Kabinenpersonal der Lufthansa und Lufthansa Cargo sowie der Lufthansa Cityline seit heute Morgen die Abläufe des Luftfahrtunternehmens. Ursachen für den Arbeitskampf sind die stockenden Tarifverhandlungen über die betriebliche Altersvorsorge und die Arbeitsbedingungen.
Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) bestreikt Lufthansa-Flüge an allen deutschen Flughäfen. Ihr Ziel ist ein „zukunftsfester Tarifvertrag“, der sowohl aktuellen als auch künftigen Piloten Sicherheit bietet, so Sprecher Arne Karstens. Die Verantwortung liege nun beim Arbeitgeber, ein entsprechendes Angebot vorzulegen.
Auch die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (Ufo) beteiligt sich am Streik. Betroffen sind Lufthansa-Abflüge von Frankfurt und München sowie die der Lufthansa Cityline von mehreren deutschen Airports. Ufo kritisiert, dass das Management des Unternehmens offenbar beabsichtigt, bestehende Schutzregelungen zu verschlechtern.
Gewerkschaftsvertreter Harry Jaeger von der Ufo beklagt, dass das Management versucht, durch noch schlechtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie die Produktivität zu steigern. Dies sei ein „absurder Weg“.
Besonders deutlich wird die Kritik bei den Forderungen der Flugbegleiter der Cityline: Sie fordern einen tariflichen Sozialplan. Hintergrund ist die wiederholte Ankündigung, dass der Flugbetrieb der Cityline keine Zukunft habe. Die Mitarbeiter stünden vor dem Ende ihres Arbeitsplatzes und bräuchten dringend Absicherung.

