RTL Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!

Start des „Dschungelcamp 2026“: Getrennte Camps, glühende Hitze und ein Rückkehrer unter Druck

Gruppe von Personen in der Natur, gekleidet in bunte Outfits mit Hüten.

Großer Start mit neuem Twist: Zwei Camps im Dschungel: "Hauptcamp" (l.) und "Snake Rock"

Foto: RTL / Patrick Heffels

Murwillumbah/Australien. Das Warten hat ein Ende, doch für die zwölf Kandidaten von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ fängt die Belastungsprobe gerade erst an. Während die Zuschauer heute Abend (20:15 Uhr, RTL) vor dem Fernseher sitzen, brennt die australische Sonne bereits gnadenlos auf das Camp nieder. Rund 29 Grad zeigt das Thermometer zum Auftakt, doch für die kommenden Tage prognostizieren Experten eine massive Hitzewelle mit Spitzenwerten von bis zu 36 Grad.

Zwei-Klassen-Gesellschaft im Busch

RTL hat die Überraschung, die Unterhaltungschef Markus Küttner vorab vage andeutete, gelüftet: Die Gruppe wird gespalten. Statt gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen, beziehen fünf Promis das spartanische Ausweichquartier „Snake Rock“. Dort müssen Samira Yavuz, Simone Ballack, Stephen Dürr, Hubert Fella und Nicole Belstler-Boettcher mit Feldbetten vorliebnehmen. Der Rest der Truppe darf ins reguläre Hauptcamp.

"Snake Rock"

„Snake Rock“

Foto: Foto: RTL

Das Ganze ist mehr als eine räumliche Trennung. Es ist der Startschuss für einen direkten Konkurrenzkampf. Die beiden Lager treten in der ersten Prüfung gegeneinander an; das Verliererteam muss sich mit der berüchtigten Diät aus Reis und Bohnen begnügen. Die Fans in den sozialen Netzwerken reagieren allerdings gespalten auf diesen „Twist“. Viele erinnern sich an ähnliche Versuche aus den Jahren 2016 und 2017 – damals empfanden viele Zuschauer die Aufteilung eher als Dynamik-Bremse.

Gil Ofarim im Fokus der Kritik

Der wohl umstrittenste Bewohner ist Gil Ofarim. Nach seinem Geständnis, Antisemitismus-Vorwürfe gegen einen Hotelmitarbeiter erfunden zu haben, und dem anschließenden Rückzug aus der Öffentlichkeit, nutzt er den Dschungel als Bühne für einen Neuanfang. „Ich kann die Vergangenheit nicht ungeschehen machen“, sagte der 43-Jährige in einem vorab aufgezeichneten Clip. Er wolle zeigen, wer er wirklich sei.

Hauptcamp

Grüne Planen auf einer Holzliege im Dschungel.

Die Skepsis ist groß. Mit-Camperin Nicole Belstler-Boettcher fand in einem Interview deutliche Worte und bezeichnete seine damalige Lüge als „No-Go“. In Internetforen rufen bereits erste Nutzer zum Boykott der Sendung auf. Ob das Publikum ihm die Läuterung abnimmt, wird sich an den Anrufen für die Prüfungen zeigen.

Explosive Mischung: Yavuz trifft auf Benetatou

Neben der Hitze droht im Camp auch emotional die Eskalation. Das Aufeinandertreffen von Samira Yavuz und Eva Benetatou gilt als das Pulverfass der Staffel. Hintergrund ist ein Seitensprung von Samiras Noch-Ehemann Serkan mit Eva, der während Samiras zweiter Schwangerschaft passierte. Samira kündigte bereits an, Eva im Camp „die Meinung sagen“ zu wollen. Ein klärendes Gespräch unter Palmen? Unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit für Zoff liegt eher bei zweihundert Prozent.

Die Liste der Luxusgegenstände

PromiLuxusgegenstand 1Luxusgegenstand 2
ArielWimpernbürsteLipgloss
Umut TekinHaarsprayParfüm
Patrick RomerFitnessbandDeo
Samira YavuzKissenLippenpflege
Eva BenetatouConcealerHaarbürste
Gil OfarimKette (Davidstern)Notizbuch
Simone BallackGesichtscremeMascara
Mirja du MontPuderHaargummi
Stephen DürrOhrstöpselSchlafmaske
Hardy KrügerTalismanSonnencreme (extra)
Hubert FellaFächerAufblasbares Kissen
Nicole Belstler-BoettcherTagebuchStift

Pragmatismus vs. Eitelkeit

Es fällt auf: Während die Reality-Fraktion um Eva Benetatou und Umut Tekin primär auf Optik setzt (Lipgloss, Haarspray), versuchen die älteren Semester wie Stephen Dürr oder Hubert Fella, dem Schlafentzug und der Hitze mit Kissen und Ohrstöpseln beizukommen. Besonders pikant: Gil Ofarim nimmt ausgerechnet die Davidstern-Kette mit – das Symbol, das im Zentrum seines Justiz-Skandals stand. Das dürfte im Camp für ordentlich Gesprächsstoff sorgen, zumal er angekündigt hat, dort Klartext reden zu wollen.

Hubert Fella beweist mit seinem Fächer immerhin meteorologischen Weitblick angesichts der angekündigten 36 Grad. Man darf gespannt sein, ob er ihn im „Snake Rock“ gegen die anderen vier Camp-Insassen verteidigen kann.

Die Stimmung ist jedenfalls schon vor der ersten Klappe am Boden. Wenn die Teams heute Abend getrennt werden, nützt auch das beste Haarspray nichts gegen den Frust über die karge Verpflegung.