Regierungs-Shutdown endet, KI-Zweifel belasten

US-Börsen im Minus: Gold steigt weiter

Foto: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

Nach einem ereignisreichen Handelstag zeigten sich die US-Börsen am Dienstag schwächer. Während die Einigung auf ein Ende des monatelangen Government Shutdowns für Erleichterung sorgte, belasteten Zweifel an der Rolle von Künstlicher Intelligenz für die Wirtschaft die Technologiewerte. Gleichzeitig legte der Goldpreis kräftig zu.

Leichter Rückgang an der Wall Street

Der Dow Jones schloss am Dienstag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei knapp 49.241 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P 500 musste spürbare Verluste hinnehmen und gab um 0,8 Prozent nach, auf rund 6.918 Zähler. An der Technologiebörse Nasdaq zeichnete sich ein noch deutlicheres Bild ab: Der Nasdaq 100 gab um 1,6 Prozent auf etwa 25.339 Punkte nach.

Streit um KI und Shutdown-Ende

Konflikte zwischen Branchengrößen wie Chipdesigner Nvidia und dem ChatGPT-Entwickler OpenAI sorgten für Verunsicherung bezüglich der zukünftigen Rolle von Künstlicher Intelligenz für die Wirtschaft und belasteten insbesondere den Technologiesektor. Anleger bewerteten zudem die Einigung im Repräsentantenhaus, dem zuvor bereits der Senat zugestimmt hatte, auf ein Ende des anhaltenden Government Shutdowns. Nach drei Tagen könnten damit große Teile der US-Regierung ihre Arbeit für mehrere Monate wieder aufnehmen, sofern Präsident Donald Trump das Gesetz unterzeichnet. Allerdings droht bereits in der kommenden Woche ein erneuter Mittelstopp für das Heimatschutzministerium.

Euro stabil, Goldpreis dynamisch

Der Euro zeigte sich am Dienstagabend auf erhöhtem Niveau und kostete 1,1824 US-Dollar. Der Goldpreis hingegen verzeichnete einen starken Anstieg: Eine Feinunze verteuerte sich um 6,4 Prozent auf 4.960 US-Dollar, was einem Grammpreis von 134,88 Euro entspricht.

Ölpreis mit kräftigem Aufschlag

Auch die Ölpreise verzeichneten zum Abend hin deutliche Gewinne. Die Nordseesorte Brent schloss bei 68,15 US-Dollar pro Fass, ein Plus von 2,8 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.