Rentenpaket: Uneinigkeit in Union

Probeabstimmung in Unionsfraktion: Rentenpaket sorgt für geteilte Meinungen

Foto: Johannes Winkel und andere Renten-Rebellen am 02.12.2025, via dts Nachrichtenagentur

Innerhalb der Unionsfraktion hat eine Probeabstimmung zum Rentenpaket eine große Mehrheit aufgezeigt, aber auch signifikante Gegenstimmen offenbart. Diese interne Zerrissenheit könnte die Verabschiedung des Pakets im Bundestag beeinflussen, besonders angesichts der knappen Mehrheitsverhältnisse der Koalition aus Union und SPD.

Bei einer internen Probeabstimmung in der Bundestagsfraktion von CDU und CSU zeichnete sich am Dienstag eine deutliche Zustimmung zum mit der SPD vereinbarten Rentenpaket ab. Diese Information wurde der dts Nachrichtenagentur im Rahmen der Sitzung zugespielt.

Trotz der mehrheitlichen Billigung gab es laut den vorliegenden Informationen auch ein Dutzend Gegenstimmen. Diese oppositionellen Stimmen innerhalb der Fraktion sind besonders im Hinblick auf die knappe Mehrheit von 13 Stimmen, die die Koalition im Bundestag besitzt, von Bedeutung. Die Unsicherheit, ob das Rentenpaket am Freitag im Bundestag eine Mehrheit finden wird, bleibt demnach bestehen.

Die Ablehnung innerhalb der Union konzentriert sich insbesondere auf die sogenannte „Junge Gruppe“. Deren Abgeordnete äußern Bedenken, dass das Rentenpaket „unzumutbare Belastungen für die nächste Generation“ mit sich bringen könnte, was ihre Ablehnung begründet. Diese interne Uneinigkeit unterstreicht die Herausforderungen, mit denen die Koalition bei der finalen Abstimmung konfrontiert ist. (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)