Entspannung an der Atlantikfront
Friedrich Merz, CDU, äußerte sich am Rande der informellen Tagung des Europäischen Rates am Donnerstag wohlwollend über die jüngsten Entscheidungen von US-Präsident Donald Trump. Konkret dankte der Bundeskanzler dem Amerikaner dafür, dass dieser von seinen Annexionierungsplänen für Grönland abgerückt sei. Eine positive Nachricht, die für Erleichterung im Kanzleramt sorgen dürfte.
Auch die Entscheidung Trumps, Ende Februar keine zusätzlichen Zölle zu erheben, wurde von Merz ausdrücklich gelobt. Diese Schritte seien ein klares Zeichen dafür, dass gemeinsame Bemühungen zwischen Europa und den USA Früchte tragen können, um in unruhigen Zeiten voranzukommen.
Merz betonte die Bedeutung von Geschlossenheit und Entschlossenheit auf europäischer Seite. „Es hat sich gezeigt, dass Geschlossenheit und Entschlossenheit auf der europäischen Seite durchaus etwas bewirken können“, so der CDU-Politiker.
NATO als Eckpfeiler
Der Bundeskanzler sprach sich zudem klar für den Erhalt der NATO aus. Man dürfe ein transatlantisches Bündnis, das über 75 Jahre erfolgreich aufgebaut wurde, nicht leichtfertig aufgeben. Merz bezeichnete die NATO als das erfolgreichste politische Bündnis zwischen Europa und den USA.
Es sei wichtig, die NATO nicht nur als militärisches Bündnis zu sehen, sondern auch als politisches. Gleichzeitig gab Merz Trump jedoch recht, dass auch die Europäer ihren Beitrag zur Verteidigung deutlich erhöhen müssten.

