37.000 Euro oder Haft

Lottstetten: Gesuchter muss nach Grenzkontrolle ins Gefängnis

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Am Grenzübergang Lottstetten ereignete sich am Dienstagabend ein folgenreicher Vorfall: Ein international gesuchter Slowene wurde von der Bundespolizei festgenommen, da er eine offene Geldstrafe von 37.000 Euro nicht begleichen konnte. Der Mann verbüßt nun eine Ersatzfreiheitsstrafe.

Am Dienstagabend führte die Bundespolizei am Grenzübergang Lottstetten routinemäßige Kontrollen durch. Ein 40-jähriger slowenischer Staatsangehöriger geriet dabei ins Visier der Beamten. Bei der Überprüfung seiner Daten stellte sich heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Seit September 2023 wurde er gesucht.

Hohe Geldstrafe und direkte Haft

Die Ursache für den Haftbefehl war eine Verurteilung wegen Einschleusens von Ausländern. Eine Geldstrafe in Höhe von 37.000 Euro war gegen den Slowenen verhängt worden. Da er die geforderte Summe nicht unmittelbar vor Ort bezahlen konnte, erfolgte die sofortige Festnahme.

Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt überführt, wo er nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen muss. Dieser Fall unterstreicht die konsequente Arbeit der Bundespolizei bei der Durchsetzung rechtskräftiger Urteile und der Sicherung der Landesgrenzen.