Drei Klimaaktivisten auf Flugplatzgelände festgenommen – Verdacht auf Sachbeschädigung

Polizei vereitelt mutmaßlichen Anschlag auf Merz-Flugzeug

Polizei vereitelt mutmaßlichen Anschlag auf Merz-Flugzeug
Foto: Friedrich Merz am 20.01.2026, via dts Nachrichtenagentur

In der Nacht zu Donnerstag hat die Polizei offenbar einen geplanten Anschlag auf das Privatflugzeug von CDU-Chef Friedrich Merz am Flugplatz Arnsberg-Menden verhindert. Drei Personen wurden auf dem Gelände festgenommen, denen Verbindungen zur Klimaaktivistenszene zugeschrieben werden. Es besteht der Verdacht, dass sie das abgestellte Flugzeug beschädigen wollten. Ein vierter Verdächtiger fiel zuvor bei einer Verkehrskontrolle auf.

Grüne Fraktion reagiert zurückhaltend

Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag mutmaßlich einen Anschlag auf das private Flugzeug von CDU-Chef Friedrich Merz vereitelt. Einsatzkräfte nahmen drei Personen – zwei Frauen und einen Mann zwischen 23 und 56 Jahren – auf dem Gelände des Flugplatzes Arnsberg-Menden fest. Die Festgenommenen werden dem Spektrum der Klimaaktivisten zugeordnet.

Polizeisprecher bestätigten, dass die Personen unerlaubt auf das Flugplatzgelände vorgedrungen waren. Es bestehe der dringende Verdacht, dass sie beabsichtigten, das im Besitz des Politikers befindliche und derzeit dort abgestellte Flugzeug zu beschädigen.

Vierter Verdächtiger fiel auf

Bereits kurz zuvor war den Beamten eine weitere Person aufgefallen. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle gab diese an, den genannten Flugplatz zu suchen. Bei dieser Person lagen polizeiliche Erkenntnisse im Bereich politisch motivierter Kriminalität vor. Dies führte zu einer verstärkten Überwachung des Flugplatzes durch die Polizei, wodurch die drei anderen Verdächtigen schließlich auf frischer Tat gestellt werden konnten.

Obwohl die genauen Pläne der Festgenommenen noch ermittelt werden, gehen die Ermittler davon aus, dass geplante Protestaktionen durch das schnellen Eingreifen vereitelt wurden.