44 Prozent Ver­lust

Volks­wa­gen: Gew­inn bricht ein – Aus­blick dämpft Hoff­nun­gen

Volks­wa­gen: Gew­inn bricht ein – Aus­blick dämpft Hoff­nun­gen
Foto: Volkswagen (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der Aut­o­mo­bil­riese VW muss für das ab­ge­lau­fe­ne Jahr 2025 ei­nen dras­ti­schen Gew­inn­ein­bruch ver­mel­den. Mit fast 44 Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jahr fall­en die Er­geb­nis­se nach Steu­ern schmerz­lich aus. Auch das ope­ra­ti­ve Ge­schäft lei­det un­ter ver­schie­de­nen Fak­to­ren. Für das kom­men­de Jahr gibt sich der Kon­zern zu­rück­hal­tend.

Deut­li­cher Er­geb­nis­rück­gang für VW

Der Volkswagen-Konzern hat im vergangenen Jahr einen erheblichen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab, lag das Ergebnis nach Steuern bei lediglich 6,9 Milliarden Euro. Das ist ein drastischer Rückgang um 44 Prozent im Vergleich zu den 12,4 Milliarden Euro des Vorjahres.

Operatives Ergebnis halbiert

Auch das operative Ergebnis zeigte sich deutlich geschwächt und halbierte sich von 19,1 Milliarden Euro im Vorjahr auf nun 8,9 Milliarden Euro. Als Hauptgründe nannte der Konzern die Auswirkungen von US-Zöllen, zusätzliche Ausgaben im Zuge der Anpassung der Porsche-Produktstrategie, wechselnde Währungskurse sowie negative Preis- und Mischungseffekte. Zwar konnten positive Effekte aus Sparprogrammen diese Belastungen teilweise abfedern, doch die Gesamtlage bleibt herausfordernd.

Ungewisser Ausblick für 2026

Für das laufende Jahr 2026 erwartet Volkswagen eine moderate Entwicklung der Umsatzerlöse zwischen null und drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die operative Umsatzrendite dürfte sich voraussichtlich im Bereich von 4,0 bis 5,5 Prozent bewegen.

Das Unternehmen warnt jedoch vor vielfältigen Herausforderungen. Dazu zählen vor allem Unsicherheiten im konjunkturellen Umfeld und im internationalen Handel, volatile Märkte bei Rohstoffen und Energie sowie der zunehmende Wettbewerbsdruck. Hinzu kommen steigende Anforderungen durch emissionsbezogene Regulierungen.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)