16 Nominierungen für Gruselfilm – Deutsche Hoffnung im Ausland

Horrorfilm „Blood and Sinners“ bricht Oscar-Rekord

Foto: Kino (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Ein neuer Maßstab in Hollywood: Der Horror-Streifen "Blood and Sinners" hat mit sage und schreibe 16 Oscar-Nominierungen einen historischen Rekord aufgestellt. Damit lässt das Werk bisherige Spitzenreiter wie "Titanic" und "La La Land" weit hinter sich. Auch deutsche Beiträge und bekannte Namen mischen in den Anwärterfeldern mit.

Oscar-Historie neu geschrieben

Noch nie ging ein Film mit so vielen Nominierungen ins Rennen um die begehrte Trophäe. „Blood and Sinners“ hat das Potenzial, in nahezu jeder wichtigen Kategorie abzuräumen – von der besten Bildgestaltung bis hin zu den technischen Disziplinen wie Schnitt, Ton und visuelle Effekte. Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences verkündete die beeindruckende Liste am Donnerstag. Mit 14 Nominierungen waren bisher „All About Eve“ (1950), „Titanic“ (1998) und „La La Land“ (2017) die Rekordhalter.

Deutsche Chancen im Ausland

Eine erfreuliche Nachricht für Filmfans in Deutschland: Komponist Max Richter, geboren in Deutschland und lebend in Großbritannien, hat für seine Musik im Drama „Hamnet“ eine Nominierung erhalten. Er konkurriert dabei mit namhaften Größen wie Alexandre Desplat und Jonny Greenwood. Allerdings wird der deutsche Beitrag „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski in der Kategorie „Bester internationaler Film“ nicht berücksichtigt. Die Academy entschied sich hier für Titel aus Brasilien, Frankreich, Norwegen, Spanien und Tunesien.

Wer holt die Goldjungs?

Im Rennen um den Oscar für den besten Film stehen ebenfalls mehrere starke Kandidaten, darunter „Bugonia“, „Frankenstein“ und eben der Rekordbrecher „Blood and Sinners“. Spannende Duelle sind auch in den Schauspielkategorien zu erwarten. Bei den Schauspielerinnen konkurrieren unter anderem Jessie Buckley und Emma Stone. An der männlichen Front gehen Namen wie Timothée Chalamet, Leonardo DiCaprio und Michael Jordan ins Rennen.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)