Weber: Keine Abhängigkeit von Rechtsaußen

Weber verteidigt Abstimmungsverhalten im EU-Parlament

Foto: Manfred Weber (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Im Europaparlament fand eine Abstimmung zum Lieferkettengesetz statt, bei der Manfred Weber (CSU), der Partei- und Fraktionschef der EVP, in Teilen mit Rechtsaußen-Fraktionen stimmte. Weber äußerte sich im ZDF-"Heute Journal" zu dieser Entscheidung und verteidigte das Abstimmungsverhalten seiner Fraktion.

Manfred Weber, der Partei- und Fraktionschef der EVP im Europaparlament, hat die Abstimmung zum Lieferkettengesetz, die in Teilen mit Rechtsaußen-Fraktionen erfolgte, verteidigt. Im ZDF-„Heute Journal“ betonte Weber: „Fakt ist: Die Brandmauer steht.“ Er führte weiter aus, dass die Europäische Volkspartei „im Europäischen Parlament keinem Rechtspopulisten jemals die Hand gereicht, ins Amt verholfen, in Funktion verholfen“ habe. Bezüglich der deutschen AfD erklärte er: „Die deutsche AfD war für die Mehrheitsfindung heute irrelevant, die Zahlen waren numerisch nicht notwendig, deshalb gibt es auch keine Abhängigkeiten von diesen rechtsradikalen Kräften.“

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)