Am Freitag demonstrierten die US-Börsen eine klare Aufwärtstendenz. Bei Handelsschluss in New York verbuchte der Dow Jones Industrial Average 46.245 Punkte, was einem Zuwachs von 1,1 Prozent gegenüber dem Vortag entspricht. Parallel dazu notierte der breiter gefasste S&P 500 mit 6.603 Punkten ein Plus von 1,0 Prozent. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete für den Nasdaq 100 zum gleichen Zeitpunkt einen Anstieg um 0,8 Prozent auf rund 24.240 Punkte.
Die positive Marktstimmung wurde maßgeblich durch Mitteilungen von Notenbankern beeinflusst. Nachdem in den vergangenen Tagen Bedenken hinsichtlich einer möglichen Leitzinssenkung durch die US-Zentralbank im Dezember aufgekommen waren, signalisierten diese am Freitag Handlungsspielraum. Eine Senkung des Leitzinses würde Kredite für Unternehmen und private Haushalte vergünstigen, was Investitionen und Konsum ankurbeln und somit potenziell zu steigenden Unternehmensgewinnen führen könnte – eine Hoffnung, die von Anlegern geteilt wird. Abseits der Aktienmärkte stand auch der Bitcoin im Fokus, der im Wochenverlauf rund zehn Prozent an Wert einbüßte.
Im Devisenhandel zeigte sich die europäische Gemeinschaftswährung am Freitagabend leicht schwächer. Ein Euro wurde mit 1,1517 US-Dollar gehandelt, woraus sich ein Umrechnungskurs von 0,8683 Euro pro Dollar ergab. Auch der Goldpreis verzeichnete Einbußen; eine Feinunze wurde abends für 4.056 US-Dollar gehandelt, ein Rückgang um 0,5 Prozent, entsprechend 113,23 Euro pro Gramm.
Eine besonders auffällige Entwicklung gab es beim Ölpreis: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 62,45 US-Dollar. Dies bedeutete einen Rückgang von 93 Cent oder 1,5 Prozent im Vergleich zum Schlusskurs des vorherigen Handelstags.
(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)


