Gäste drehen Rückstand, dann schlägt der VfB zurück

Stuttgart schlägt Köln nach packendem Finish

Stuttgart schlägt Köln nach packendem Finish
Foto: Alexander Nübel (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der VfB Stuttgart hat sich am 22. Spieltag der Bundesliga gegen den 1. FC Köln durchgesetzt. In einer umkämpften Partie sah es lange nach einem knappen Ergebnis aus, bevor in der Schlussphase die entscheidenden Tore fielen. Deniz Undav machte den Deckel drauf.

Demirovic sichert erste Führung

Der VfB Stuttgart erwischte den besseren Start in die Samstagabendpartie. Schon früh hatte Deniz Undav eine dicke Chance. Schiedsrichter Robert Hartmann sah sich nach VAR-Überprüfungen sowohl eine Handspiel-Situation im Stuttgarter als auch im Kölner Strafraum an, entschied aber jeweils auf Weiterspielen – Entscheidungen, die diskutabel waren.

In der 15. Minute klingelte es dann aber doch im Kölner Kasten. Nach einer Flanke von Chris Führich legte Jamie Leweling per Kopf für Ermedin Demirovic ab, der aus kurzer Distanz zum 1:0 vollenden konnte. Stuttgart blieb am Drücker, konnte die Führung aber nicht ausbauen.

Ache gleicht aus, Demirovic trifft erneut

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein zähes Spiel mit vielen Zweikämpfen. Beide Trainer versuchten, mit frischem Personal Impulse zu setzen. Dann die überraschende Wendung: Köln kam in der 79. Minute durch Ragnar Ache zum Ausgleich. Ein Ballgewinn nach einem Stuttgarter Abstoß ermöglichte Ache die freie Bahn auf Alexander Nübel, den er eiskalt mit einem Lupfer überwand.

Die Freude der Gäste währte jedoch nur Sekunden. Praktisch im direkten Gegenzug setzte Ramon Hendriks einen scharfen Ball vors Tor, den Demirovic erneut aus kurzer Distanz zum 2:1 für die Schwaben über die Linie drückte (84.).

Undav macht alles klar

Den Schlusspunkt setzte Deniz Undav in der Nachspielzeit. Mit seinem Treffer in der 92. Minute besiegelte er den 3:1-Heimsieg für den VfB Stuttgart. Die Kölner zeigten eine kämpferisch ordentliche Leistung und verdienten sich zwischenzeitlich den Ausgleich, waren im Abschluss aber nicht zwingend genug. Stuttgart zeigte sich im Endeffekt effizienter und entschied eine emotionale Schlussphase für sich.