Unwetterwarnung: In wenigen Stunden bis zu 15 cm Schnee
Gültig: Sonntag, 25. Januar, 20:15 Uhr bis Montag, 26. Januar, 02:00 Uhr
Nach bereits rund 10 Zentimetern Neuschnee legt der Winter weiter nach. Innerhalb weniger Stunden können weitere 10 bis 15 Zentimeter Schnee fallen. Verbreitet wird es glatt, die Sicht kann zeitweise stark eingeschränkt sein. Der Wetterdienst rechnet mit unwetterartigen Auswirkungen.
Gefahr auf den Straßen – Fahrten möglichst vermeiden
Der DWD warnt vor eingeschränkter Mobilität bis hin zu blockierten Verkehrswegen. Schneebedeckte Fahrbahnen, Glätte und schlechte Sicht machen Autofahrten riskant. Wer unterwegs sein muss, sollte das Tempo anpassen, möglichst volltanken und warme Kleidung sowie Decken mitführen.

Weitere Schneewarnung bis Montagmittag
Gültig: Sonntag, 25. Januar, 15:00 Uhr bis Montag, 26. Januar, 15:00 Uhr
Auch abseits der akuten Unwetterphase bleibt es winterlich. Es werden 10 bis 20 Zentimeter Neuschnee erwartet, in Staulagen sogar bis zu 25 Zentimeter. Glätte bleibt vielerorts ein Thema – auch tagsüber.
Dichter Nebel verschärft die Lage
Zusätzlich kommt es verbreitet zu Nebel mit Sichtweiten unter 150 Metern. Besonders in den Nacht- und frühen Morgenstunden ist die Sicht teils stark eingeschränkt.
Das rät der Wetterdienst
Aufenthalte im Freien sollten möglichst vermieden werden. Autofahrten nur, wenn sie notwendig sind. Auf Behinderungen und mögliche Sperrungen im Straßen- und Bahnverkehr sollte man sich einstellen.
Fazit: Baden-Württemberg erlebt eine kritische Winternacht. Schnee, Glätte und Nebel sorgen für eine angespannte Lage – vor allem im Verkehr.
Das bedeuten die Wetterwarnstufen des DWD
Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet vier Warnstufen – von einer einfachen Wetterwarnung bis hin zu extremem Unwetter. Sie zeigen, wie gefährlich die Wetterlage werden kann und womit zu rechnen ist.
Warnstufe 1 – Gelb (Wetterwarnung)
Diese Stufe weist auf auffälliges, aber meist noch gut beherrschbares Wetter hin.
Möglich sind stürmische Böen über 50 km/h, Schneefall sowie streckenweise glatte Straßen. Vor allem im Berufsverkehr kann es lokal zu Problemen kommen.
Warnstufe 2 – Orange (Warnung vor markantem Wetter)
Hier wird es deutlich ernster. Es drohen Böen ab 65 km/h, Starkregen mit mehr als 15 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde oder über 5 Zentimeter Neuschnee innerhalb von sechs Stunden – besonders in tieferen Lagen bis 800 Meter.
Bei Glätte muss verbreitet mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Warnstufe 3 – Rot (Unwetterwarnung)
Diese Warnstufe steht für gefährliches Unwetter. Erwartet werden können Orkanböen ab 105 km/h, extremer Starkregen mit über 25 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde oder mehr als 10 Zentimeter Schnee in kurzer Zeit.
Bei Glatteis ist die Lage flächendeckend gefährlich, teils mit massiven Einschränkungen im Straßen- und Bahnverkehr.
Warnstufe 4 – Violett (Extremes Unwetter)
Die höchste Warnstufe wird nur selten ausgerufen. Sie warnt vor lebensgefährlichen Wetterlagen wie Orkanböen über 140 km/h, extremem Starkregen mit mehr als 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde oder über 20 Zentimetern Neuschnee in nur sechs Stunden.
Solche Wetterlagen können große Schäden verursachen und erfordern besondere Vorsicht.