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Schloss Lichtenstein: Eine zauberhafte Reise ins Märchenreich Württembergs

Eine Zeitreise in Stein gemeißelt: Schloss Lichtenstein, die malerische Kulisse, die märchenhafte Geschichten zum Leben erweckt.
Foto: jarek106 – stock.adobe.com

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Willkommen in einer Welt, wo Geschichte und Romantik aufeinandertreffen, wo Könige und Ritter einst ihre Spuren hinterließen. Taucht ein in die faszinierende Welt von Schloss Lichtenstein, auch bekannt als das „Märchenschloss Württembergs“. Es ist ein Ort, der eine reiche und vielfältige Geschichte mit atemberaubender Architektur und majestätischen Landschaften verbindet.

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Eingebettet in die natürliche Schönheit der Schwäbischen Alb erhebt sich majestätisch das Schloss Lichtenstein. Mit seinen atemberaubenden Aussichten und seiner historischen Architektur, die das 19. Jahrhundert zum Leben erweckt, wird dieses Schloss oft als das „Märchenschloss Württembergs“ bezeichnet.

Architektonische Pracht und wertvolle Kunst

Das neugotische Schloss Lichtenstein ist eine der ersten historistischen Schlossanlagen in Südwestdeutschland. Die Architektur und Innenausstattung, die man als eine der besten Schöpfungen des romantischen Historismus in Deutschland betrachten darf, beeindrucken Besucher aus aller Welt. Neben der Architektur beeindrucken auch die wertvollen Kunstgegenstände.

Das Schloss Lichtenstein ist auch bekannt als 'Märchenschloss Württembergs', da es in Baustil und Einrichtung die Romantik weiterleben lässt. So versteht es sich als eine Huldigung an das Mittelalter.
Das Schloss Lichtenstein ist auch bekannt als ‚Märchenschloss Württembergs‘, da es in Baustil und Einrichtung die Romantik weiterleben lässt. So versteht es sich als eine Huldigung an das Mittelalter. Foto: Von Waldemar L – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28518818

Von der mittelalterlichen Burg zum Märchenschloss

Die Anfänge des Schlosses Lichtenstein reichen bis ins 14. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle die Burg Lichtenstein errichtet wurde, die als eine der wehrhaftesten des Spätmittelalters galt. Die heutige Burg ist jedoch nicht die ursprüngliche. Die alte Burg wurde 1381 im Schwäbischen Städtekrieg zerstört und 1567 verlor sie ihren Status als Herzogssitz. Danach wurde sie als Forsthaus genutzt und verfiel allmählich. Doch selbst in diesem Zustand spielte die Burg eine wichtige Rolle in der Geschichte, als sie während des Dreißigjährigen Krieges von der Tiroler Linie des Hauses Habsburg in Besitz genommen wurde.

Mit der Zeit wurde die Burg vergessen, bis das 19. Jahrhundert eine Wiederbelebung des Interesses am mittelalterlichen Rittertum brachte. 1826 veröffentlichte Wilhelm Hauff seinen Roman „Lichtenstein“, der auf die spätmittelalterliche Burg Bezug nahm und so ein Stück württembergische Landesgeschichte popularisierte. Dieses Werk weckte das Interesse von Wilhelm Graf von Württemberg, der sich entschloss, das Schloss zu erwerben und wieder aufzubauen.

Die Wiederbelebung des Schlosses Lichtenstein

Wilhelm Graf von Württemberg war nicht nur ein leidenschaftlicher Sammler von Waffen, Rüstungen und Gemälden, sondern auch ein großer Bewunderer der mittelalterlichen Geschichte und Architektur. Er erwarb das Schloss Lichtenstein und ließ das vorhandene Forst- und Jagdhaus abreißen, um Platz für sein neues Projekt zu schaffen – den Bau eines Schlosses, das eine möglichst authentische Ritterburg repräsentieren sollte.

Das Forsthaus bei seinem Abriss 1839 Foto: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Das Forsthaus bei seinem Abriss 1839 Foto: Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Zwischen 1840 und 1842 wurde das Schloss nach den Plänen von Carl Alexander Heideloff erbaut. Dabei wurde besonderer Wert auf die Verbindung von architektonischer Qualität und malerischer Landschaft gelegt, wodurch das neugotische Lichtenstein zu den besten Schöpfungen des romantischen Historismus in Deutschland zählt.

Heute – eine Reise in die Vergangenheit

Heute kann Schloss Lichtenstein besichtigt werden und bietet den Besuchern einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur Württembergs. Die Führung durch das Schloss dauert rund 30 Minuten und umfasst unter anderem die Waffenhalle, die Schlosskapelle, die Trinkstube, das Königszimmer, das Wappenzimmer und den Rittersaal​​.

Schloss Lichtenstein als Filmkulisse

Schloss Lichtenstein hat sich nicht nur als historisches Denkmal, sondern auch als Filmkulisse einen Namen gemacht. Es diente 2009 als Drehort für den Märchenfilm ‚Dornröschen‘, in dem es als verzaubertes Schloss dargestellt wurde, das von einer Dornenhecke umgeben war. Aber das war nicht das erste Mal, dass die Kameras auf Schloss Lichtenstein gerollt wurden. Schon 1958 wurden Szenen des Films ‚Kleine Leute mal ganz groß‘ hier gedreht und ebenso in der benachbarten Stadt Bad Urach.

Eintrittspreise und Öffnungszeiten

Die Eintrittspreise betragen 8 Euro für Erwachsene und 3,50 Euro für Kinder. Das Schloss ist täglich von 9 bis 17:30 Uhr geöffnet, im Winterhalbjahr sind die Öffnungszeiten jedoch kürzer​​.

Märchenhaft Heiraten

Für einen besonderen Anlass kann man sogar im Schloss heiraten, entweder in der Marienkapelle oder standesamtlich im Gerobau​​. Darüber hinaus bietet der romantische Schlosshof mit seiner atemberaubenden Aussicht viele Möglichkeiten für abwechslungsreiche Fotoshootings.

Schloss Lichtenstein: Eine zauberhafte Reise ins Märchenreich Württembergs Lichtenstein Lichtenstein Castle inside 2012 aka
Nebengebäude von Schloss Lichtenstein, ein zeitloser Zeuge der Geschichte, der die Schönheit und Faszination des Schlosses perfekt ergänzt. Foto: Von André Karwath aka Aka – Eigenes Werk, CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=19928561

Barrierfreiheit

Schloss Lichtenstein ist ein historisches und denkmalgeschütztes Gebäude. Obwohl Bemühungen unternommen wurden, den Zugang für Menschen mit Gehbehinderungen zu ermöglichen, ist das Schloss nicht vollständig barrierefrei. Es gibt einen 350 m langen geteerten Fußweg vom Parkplatz zur Schlossanlage, der etwas steiler ist als der Fahrweg (400 m). Rollstuhlfahrer können den Schlosshof nutzen, das Schloss selbst ist jedoch nicht barrierefrei. Der Zugang erfolgt über eine Holzzugbrücke und im Inneren gibt es eine Wendeltreppe sowie einige Stufen. Gehhilfen wie Rollatoren, Gehstützen oder Stöcke können während der Schlossführung genutzt werden, sofern sie gummiert sind. Kinderwägen und Buggys sind in den Räumen des Schlosses nicht gestattet.

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Egal ob man ein Geschichtsinteressierter, ein Architekturliebhaber, ein Abenteurer oder einfach nur ein Reisender auf der Suche nach etwas Einzigartigem ist, Schloss Lichtenstein hat für jeden etwas zu bieten. Es ist ein Ort, der uns einlädt, in die Vergangenheit einzutauchen und gleichzeitig die Gegenwart zu genießen. Ein Besuch in Schloss Lichtenstein ist mehr als nur ein Ausflug, es ist eine Reise in eine andere Zeit, eine Erfahrung, die man nicht so schnell vergessen wird.

Also, warum nicht den nächsten freien Tag nutzen, um Schloss Lichtenstein zu besuchen? Man kann durch die prächtigen Räume schlendern, die unglaubliche Sammlung von Kunst und Rüstungen bewundern, den atemberaubenden Blick auf die umliegende Landschaft genießen, oder einfach nur die Ruhe und Stille des Ortes auf sich wirken lassen. Und wer weiß? Vielleicht findet man sogar einen neuen Lieblingsplatz in diesem märchenhaften Schloss auf der Schwäbischen Alb.

Also, auf nach Schloss Lichtenstein! Es wartet ein unvergessliches Abenteuer. Es ist Zeit, die eigene Geschichte in diesem märchenhaften Schloss zu schreiben.

Mehr Infos unter www.schloss-lichtenstein.de.

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