US-Außenminister mit drastischer Warnung

Rubio fordert Europa heraus: „Kultur“ bedroht

Rubio fordert Europa heraus: „Kultur“ bedroht
Foto: US-Außenminister Marco Rubio bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 14. Februar 2026. (Symbolbild)

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz warb US-Außenminister Marco Rubio am Samstag für eine engere Zusammenarbeit mit Europa. Allerdings betonte er, dass beide Seiten in der Vergangenheit Fehler gemacht hätten, die den Fortbestand "ihrer Kultur" bedrohten. Rubio nannte explizit den "Klima-Kult" und die "Massenmigration" als Beispiele, die nun gemeinsam korrigiert werden müssten.

Gemeinsame Fehler, gemeinsame Korrektur

Marco Rubio, eine Schlüsselfigur der aktuellen US-Administration, hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz deutlich gemacht, dass die USA eine stärkere Bindung zu Europa wünschen. Doch diese Verbindung soll unter amerikanischen Vorzeichen stehen. In einer energischen Rede kritisierte er frühere politische Entscheidungen Europas.

Der republikanische Senator sprach von einer Bedrohung der westlichen „Kultur“, ausgelöst durch vermeintliche Fehlentscheidungen. „Wir sind gemeinsam auf Fehler hereingefallen“, so Rubio. „Der Klima-Kult und das Zulassen von Massenmigration“ seien Beispiele dafür, die nun auch „gemeinsam“ angegangen werden müssten.

Die USA seien bereit, diese Korrekturen notfalls auch im Alleingang durchzuführen, so Rubio weiter. Eine gemeinsame Basis mit Europa sei nach seiner Ansicht aber die bevorzugte Option. Er rief die europäische Seite zu einer Rückbesinnung auf gemeinsame Werte und eine gemeinsame Vergangenheit auf.

Ukraine-Konflikt: Zweifel an russischem Friedenswillen

Die aktuellen Bemühungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sieht Rubio skeptisch. Er bezweifle, ob Russland tatsächlich an einer nachhaltigen friedlichen Lösung interessiert sei. „Die Russen sagen ja, aber wir wissen nicht, ob wir akzeptable Vereinbarungen erzielen können“, sagte der US-Außenminister auf der Konferenz.