Bundestagswahl 2025

Forsa aktuell: AfD und SPD legen zu – Union unter Druck

Der Bundestagssaal mit dem großen Bundesadler-Emblem an der Wand. Im Vordergrund ist eine Glasbrüstung zu sehen, die den Blick auf die sitzenden Abgeordneten und Redner freigibt. Einige Abgeordnete sind in Diskussionen vertieft, während andere den Redebeiträgen folgen. Kamerateams sind auf der oberen Galerie positioniert. Die Architektur des Raumes ist modern, mit großen Glasflächen, die für viel Tageslicht sorgen.
Foto: Foto: Thomas Trutschel / photothek

Berlin – Die politische Stimmung in Deutschland zeigt Bewegung. Der jüngste RTL/ntv-Trendbarometer liefert neue Erkenntnisse zur Wählerpräferenz und Kanzlerfrage. Während CDU/CSU Verluste hinnehmen müssen, profitieren vor allem SPD und AfD von der aktuellen Lage.

Die Ergebnisse im Detail:

Die Union fällt im Wochendurchschnitt auf 30 Prozent (-1%). Gleichzeitig verbessern sich SPD (16%) und AfD (20%) um jeweils einen Punkt. Die Grünen bleiben unverändert bei 14 Prozent, ebenso FDP und Linke mit je 4 Prozent. Sonstige Parteien verlieren leicht und landen bei 9 Prozent (-1%).

Dynamik in der zweiten Wochenhälfte

Besonders auffällig ist der Einbruch der Union: Am Dienstag und Mittwoch lag die CDU/CSU noch bei 31 Prozent, sank jedoch bis Freitag auf 28 Prozent. Parallel stieg der Wert der SPD von 15 auf 17 Prozent. Die AfD legte ebenfalls zu und erreichte in der zweiten Wochenhälfte 21 Prozent (+2).

Kanzlerpräferenz: Merz stabil, Weidel im Aufschwung

Friedrich Merz bleibt mit 25 Prozent (+2%) Spitzenreiter, verliert aber zum Ende der Woche leicht. Olaf Scholz verharrt bei 16 Prozent, während Robert Habeck von 23 auf 22 Prozent fällt. Alice Weidel hingegen steigert sich deutlich von 13 auf 18 Prozent.

Hintergrund der Umfrage

Das Meinungsforschungsinstitut forsa befragte im Auftrag von RTL Deutschland 2.504 Personen zwischen dem 21. und 27. Januar 2025. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Diese Zahlen der RTL/ntv Trendbarometer verdeutlichen, wie stark politische Ereignisse die Wählermeinung beeinflussen können. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich die Trends verfestigen.