Destatis: 2025 kaum Veränderung

Fleischproduktion stagniert – leichte Rückgänge bei Rind und Geflügel

Fleischproduktion stagniert – leichte Rückgänge bei Rind und Geflügel
Foto: Fleischtheke im Supermarkt (Archiv)

Die deutsche Fleischproduktion hat im Jahr 2025 nur geringfügig nachgegeben. Nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurden 6,9 Millionen Tonnen Fleisch erzeugt – ein Rückgang um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während die Schweineproduktion leicht zulegte, gab es bei Rindfleisch und Geflügel deutliche Abstriche.

Leicht weniger Fleisch

Die Menge des produzierten Fleisches in Deutschland ist im vergangenen Jahr praktisch auf der Stelle getreten. Mit 6,9 Millionen Tonnen lag die Produktion laut Destatis nur 0,2 Prozent oder 15.400 Tonnen unter dem Vorkrisen-Wert von 2024. Das Statistische Bundesamt verzeichnete damit das erste Mal seit 2016 keinen Anstieg mehr.

Schweine vorn, Rinder dahinter

Die Zahl der geschlachteten Schweine stieg 2025 um 0,6 Prozent auf 44,9 Millionen Tiere. Gut 44 Millionen davon stammten aus deutscher Zucht. Die Produktion von Schweinefleisch legte dadurch um 1,1 Prozent auf 4,3 Millionen Tonnen zu. Dennoch: Im Jahr 2016 hatte die Fleischproduktion mit 8,3 Millionen Tonnen ihr bisheriges Hoch erreicht – ein Wert, der 2025 um satte 17 Prozent unterschritten wurde.

Anders sah es bei den Rindern aus: Hier sank die Zahl der gewerblich geschlachteten Tiere um 7,3 Prozent auf 2,8 Millionen. Die Rindfleischproduktion fiel um 6,0 Prozent auf 0,9 Millionen Tonnen.

Geflügel stagniert trotz einzelner Gewinne

Geflügel passte bei der Gesamtmenge ebenfalls. Mit 1,6 Millionen Tonnen blieb die Erzeugung unverändert. Bei Jungmasthühnern gab es ein Plus von 3,6 Prozent (1,1 Millionen Tonnen), während die Putenfleischproduktion um 7,7 Prozent auf 376.800 Tonnen zurückging. Insgesamt kamen 697,3 Millionen Stück Geflügel auf die Schlachtbänke.