Sicherheitsbedenken bei Gasversorgung
Die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag hat sich mit einem drastischen Vorschlag zu Wort gemeldet, um die heimische Gasversorgung abzusichern. Angesichts der aktuellen Situation, die von niedrigen Füllständen in den Speichern und anhaltend hohen Großhandelspreisen für Erdgas geprägt ist, fordert die Partei die bayerische Staatsregierung zum Handeln auf.
Konkret soll die CSU-geführte Regierung auf Bundesebene darauf drängen, dass der wichtige Gasspeicher Breitbrunn von der bundeseigenen Energiegesellschaft Uniper SE an den Freistaat Bayern übertragen wird. Dies sei laut den Abgeordneten der einzig gangbare Weg, um die strategische Kontrolle über dessen Betrieb, Befüllung und Einsatzbereitschaft zu sichern.
Oskar Lipp, industriepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, betonte am Freitag die Dringlichkeit der Forderung. Es gehe darum, die langfristige Versorgungssicherheit für die Bürger und die bayerische Wirtschaft zu gewährleisten.
Darüber hinaus schlägt die AfD vor, zu prüfen, ob eine direkte Übernahme des Gasspeichers Wolfersberg durch Bayern möglich ist oder ob sich der Freistaat zumindest maßgeblich an diesem Speicher beteiligen kann. Auch hier steht die Forderung im Raum, Befüllung, Betrieb und strategische Einsatzbereitschaft unter staatliche Kontrolle zu stellen.



