Börsen leicht unter Druck
Der deutsche Leitindex DAX ist am Dienstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.800 Punkten berechnet und lag damit fast auf dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Scout24, Brenntag und Symrise, während Qiagen, Rheinmetall und Siemens Energy am Ende der Liste zu finden waren.
Der Chef-Marktanalyst von CMC Markets, Andreas Lipkow, beschrieb die Ausgangslage als „relativ dünn“, auch wegen des Feiertags in den USA. Börsen in Asien waren größtenteils geschlossen, nur in Tokio wirkten enttäuschende Wirtschaftsdaten auf den Markt. In Australien halfen positive Unternehmenszahlen vom Schwergewicht BHP dem Gesamtmarkt.
In dieser Woche liegt der Fokus der Anleger laut Lipkow verstärkt auf Unternehmensnachrichten. „Die makroökonomische Datenlage bleibt eher spärlich“, so Lipkow. Dennoch dürften einige frühzyklische Zahlen Beachtung finden. Besonders im Blickpunkt stehen die Bilanzvorlagen von Walmart & Co. Heute geben der ZEW-Index aus Deutschland und der Empire-State-Index aus den USA wichtige Impulse. Zudem werden Quartalszahlen von Palo Alto Networks, Medtronic und Celanese erwartet.
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Morgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1835 US-Dollar, was einem Dollar für 0,8450 Euro entsprach.
Auch der Ölpreis sank spürbar. Ein Fass der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 72 Cent oder 1,1 Prozent auf 67,93 US-Dollar.


