Leichte Gewinne und Verluste im Handelsauftakt

DAX startet verhalten – ZEW-Daten im Fokus

Foto: Frankfurter Börse, via dts Nachrichtenagentur

Der deutsche Leitindex hat am Dienstagmorgen kaum verändert den Handelstag begonnen. Mit rund 24.800 Punkten lag der DAX nahezu auf dem Schlussniveau des Vortages. Anleger blicken gespannt auf die Veröffentlichung des ZEW-Index aus Deutschland sowie auf weitere wichtige Wirtschaftsdaten und Unternehmensnachrichten.

Kaum Bewegung zum Handelsstart

Der DAX zeigte sich am späten Vormittag stabil und kaum verändert. Erste Kursgewinne verbuchten Scout24, Brenntag und Symrise, während Qiagen, Rheinmetall und Siemens Energy leichte Verluste verzeichneten. Experten sehen die Ursache für die geringe Dynamik in den Feiertagen in den USA und den teilweise geschlossenen asiatischen Börsen.

US-Daten fehlen als Impuls

„Die Vorgaben bleiben nach dem Feiertag in den USA auch am heutigen Dienstag relativ dünn“, erklärt Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „In Asien waren viele Börsen feiertagsbedingt geschlossen, lediglich in Japan und Australien wurde gehandelt.“ Erst am Nachmittag werden aus den USA wieder eindeutige Signale für die internationalen Finanzmärkte erwartet, die Einfluss auf die Marktstimmung haben könnten.

Fokus auf Unternehmensnachrichten und Konjunkturdaten

In dieser Woche rücken vor allem Unternehmensnachrichten in den Fokus der Investoren. Lipkow ergänzt: „Die Anleger fokussieren sich in dieser Woche verstärkt auf die Unternehmensnachrichten, da die makroökonomische Datenlage eher spärlich bleibt.“ Neben den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen von bekannten Unternehmen wie Walmart & Co. stehen heute jedoch zunächst wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Dazu zählen der ZEW-Index aus Deutschland und der Empire-State-Index aus den USA. Auch Quartalsberichte von Palo Alto Networks, Medtronic und Celanese dürften Beachtung finden.

Euro und Ölpreise im Blick

Die europäische Gemeinschaftswährung gab am Dienstagmorgen leicht nach und wurde für 1,1835 US-Dollar gehandelt. Parallel dazu sank der Ölpreis spürbar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,93 US-Dollar, ein Rückgang von 72 Cent oder 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.