Gewinne schmelzen
Der Handelstag an der Frankfurter Börse endete am Donnerstag mit einem spürbaren Dämpfer für den Dax. Der Index verlor 0,9 Prozent und schloss bei 25.044 Punkten. Bereits der Handelsstart verlief schwach, und im Handelsverlauf bauten sich die Verluste weiter aus.
Analysten sprachen von einer Rückkehr in den Kampf um die 25.000-Punkte-Marke. Ein wesentlicher Grund für die Kursverluste waren Unternehmensbilanzen. So konnte Airbus trotz grundsätzlich guter Zahlen die Anleger mit seiner Prognose für das laufende Geschäftsjahr nicht überzeugen.
USA mit gemischtem Bild
Auch die Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten trugen zur Verunsicherung bei. Das Handelsdefizit lag mit 70,3 Milliarden US-Dollar deutlich über den Erwartungen und sendete kein positives Signal im Kontext des US-Handelsprotektionismus. Dem gegenüber stand ein stärker als prognostizierter Anstieg des Philadelphia-Fed-Index, dessen Bedeutung Analysten aber einschränken.
An der Börse standen Rheinmetall und Scout 24 zu Handelsschluss an der Spitze der Kursliste, während die Airbus-Aktien das Schlusslicht bildeten. Energiesorten verzeichneten hingegen Zuwächse: Der Gaspreis stieg um fünf Prozent auf 33 Euro je Megawattstunde. Auch der Ölpreis für Brent-Rohöl legte um 1,8 Prozent auf 71,63 US-Dollar pro Fass zu.
Die europäische Gemeinschaftswährung gab am Nachmittag leicht nach und kostete 1,1763 US-Dollar.

