Positive Nachrichtenwelle
Nach einem freundlichen Handelsauftakt hielt der DAX seine Gewinne stabil. Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, nannte gleich drei Faktoren, die für die positive Entwicklung sorgten: Ein Rahmenabkommen zur Zukunft Grönlands, die Rücknahme von Zollankündigungen durch Donald Trump und wieder aufkeimende Hoffnung auf Friedensverhandlungen in der Ukraine. Zusätzlich hätten Zweifel des Obersten US-Gerichts an der Entlassung einer Gouverneurin und die Betonung der Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed die Risikobereitschaft der Anleger gestärkt.
Gold als sicherer Hafen
Trotz der positiven Impulse blieben Anleger skeptisch. Die Flucht in den sicheren Hafen Gold zeigte diese Unsicherheit, so Romar. Das Edelmetall erholte sich schnell von anfänglichen Verlusten und steuerte wieder auf die Marke von 5.000 Dollar zu. Die Kurssteigerung im DAX sei daher vorerst kein „großer Befreiungsschlag“, sondern eher ein „Taco“-Trade, der sich bewährt habe.
Unternehmen und Rohstoffe im Fokus
An der Spitze der Kursliste standen vor Handelsschluss die Aktien von Volkswagen, Porsche und Heidelberg Materials. Am Ende des Rankings fanden sich die Papiere von Rheinmetall wieder. Unterdessen sanken die Preise für Energie. So kostete eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im Februar drei Prozent weniger als am Vortag (38 Euro). Auch der Ölpreis für die Nordseesorte Brent zeigte sich deutlich leichter und gab um 1,5 Prozent nach. Der Euro hingegen wertete auf und kostete 1,1742 US-Dollar.


