Winterliche Kälte als Fluchtursache?
Die Angst vor einem Exodus wächst. Jürgen Hardt, außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, äußert offen seine Sorge: „Da gibt es schon die Befürchtung, dass sich in diesen Tagen und Wochen besonderer Kälte in der Ukraine Menschen veranlasst sehen, ihr Zuhause zu verlassen und zu fliehen, und vielleicht auch über die Grenzen der Ukraine hinaus.“ Die gezielten russischen Attacken auf die zivile Infrastruktur könnten Menschen in eine unerträgliche Lage bringen.
Hardt hofft jedoch auf eine abwendbare Eskalation. Wenn Russland militärische Rückschläge erleidet und die ukrainischen Drohnentechniken ihre Wirkung entfalten, könnte dies laut Hardt eine Friedenslösung begünstigen. Zwar wurden in der vergangenen Woche über 200 Quadratkilometer ukrainischen Territoriums zurückerobert, was auf eine verbesserte militärische Schlagkraft, möglicherweise durch den eingeschränkten Zugang Russlands zum Starlink-System, hindeutet. Dennoch bleibt die humanitäre Lage angespannt.


