Stabilität wichtiger als Überzeugung

CDU-Politiker Kölbl gibt Widerstand gegen Rentenpaket in Berlin auf

CDU-Politiker Kölbl gibt Widerstand gegen Rentenpaket in Berlin auf
Daniel Kölbl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
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CDU-Abgeordneter Daniel Kölbl kündigt an, trotz persönlicher Bedenken für das Rentenpaket der Bundesregierung zu stimmen. Er begründet seine Entscheidung mit der Notwendigkeit einer stabilen Regierung in unruhigen Zeiten und dem Wunsch, das Verhältnis zur Fraktion nicht zu gefährden. Zugleich äußert er sich enttäuscht über das Verhalten der SPD.
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CDU-Politiker Kölbl gibt Widerstand gegen Rentenpaket in Berlin auf
Daniel Kölbl (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Der CDU-Abgeordnete Daniel Kölbl hat bekannt gegeben, dass er entgegen seiner persönlichen Überzeugung für das aktuelle Rentenpaket der Bundesregierung votieren wird. Diese Entscheidung, die er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ mitteilte, sei ihm nicht leichtgefallen, halte sie aber für unabdingbar.

Kölbl begründet seinen Schritt mit der Bedeutung einer stabilen Regierung. „Meine Zustimmung zum Rentenpaket schien mir notwendig für diese Stabilität“, erklärte er. Zudem spiele es eine Rolle, nicht das Verhältnis zum Bundeskanzler und zur eigenen Fraktion zu belasten. Es sei eine komplexe Abwägung zwischen der eigenen Meinung, der Haltung der Parteibasis im Wahlkreis und der bundesweiten Parteilinie.

Kritik an der SPD und Vertrauensverlust

Trotz seiner Zustimmung zum Rentenpaket spart Kölbl nicht mit Kritik an der SPD. Er zeigt sich enttäuscht darüber, dass die parlamentarischen Gepflogenheiten nicht gewahrt und mögliche Gesetzesänderungen im Bundestag nicht offen gehalten wurden. „Ich bin auch irritiert davon, dass Bärbel Bas die Arbeitgeber mitten in einer Wirtschaftskrise als Gegner beschreibt und Teile ihrer Partei Änderungen beim Bürgergeld fordern“, so Kölbl.

„Bei mir ist Vertrauen in die SPD verloren gegangen, aufgebraucht ist es aber nicht. Wir sind dazu verdammt, dass diese Regierung funktioniert“, führte er weiter aus. Er betont jedoch, dass die SPD mit dieser „Methode nicht immer durchkommen“ werde.

Hintergrund: Koalitionsvertrag und Rentenpläne

Im Koalitionsvertrag hatten Union und SPD vereinbart, das Rentenniveau bis 2031 gesetzlich bei 48 Prozent abzusichern und die dadurch entstehenden Mehrausgaben durch Steuermittel auszugleichen. Zudem wurde die Einrichtung einer Rentenkommission vereinbart, die eine neue Kenngröße für ein Gesamtversorgungsniveau über alle drei Rentensäulen prüfen soll.

(Mit Material der der dts Nachrichtenagentur erstellt)

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