Namensänderung im Fokus
Bundesministerin Karin Prien (CDU) äußert den Wunsch, Männer stärker im Namen ihres Ministeriums zu repräsentieren. „Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, auch Männerministerin zu sein“, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Aufnahme von Frauen vor 40 Jahren sei ein wichtiger Schritt gewesen, doch heute gelte es, auch die besonderen Bedarfslagen von Männern sichtbar zu machen.
Gelingende Gleichstellungspolitik, so Prien, müsse sowohl Frauen als auch Männer adressieren. Eine Umbenennung des Internationalen Frauentags in „Gleichstellungstag“ hält sie jedoch für schwierig. „Das ist ein historisch gewachsener Begriff“, so die Ministerin, man müsse dafür erst Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden.




