Basis will das Ruder herumreißen
Die aktuelle politische Lage in Sachsen-Anhalt scheint die AfD-Mitglieder aufzurütteln. Ein Antrag aus den eigenen Reihen fordert laut Berichten von RTL und ntv die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags. Dies soll bis zum Frühjahr 2026 geschehen sein und der Basis Gelegenheit geben, sich offen zu äußern.
Krisenbewältigung durch die Basis?
Im Fokus stehen dabei die jüngsten Vorwürfe, die die Partei belasten. Auch die angekündigte Verhaltenskommission soll auf diesem Parteitag gebildet werden. Die Unterzeichner argumentieren, dass nur die Mitgliederversammlung die Verantwortung klären und Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stärken könne.
Keine Einzelaktion möglich
Der Landesvorstand sei mit der aktuellen Krise überfordert, so die Einschätzung der Antragsteller. Sie warnen davor, dass eine Verhinderung des Parteitags mit einer Mitverantwortung für mögliche Wahlverluste einhergeht. Rund 150 Mitglieder sollen den Antrag bereits unterschrieben haben. Offiziell notwendig sind allerdings die Beschlüsse von mindestens vier Kreisverbänden, um den Landesvorstand zum Handeln zu zwingen.

