Einladung zur Konferenz verteidigt
Münchner Sicherheitskonferenz verteidigt AfD-Teilnahme
Münchner Sicherheitskonferenz 2025 (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
Die Münchner Sicherheitskonferenz sieht sich mit der Entscheidung zur Einladung von AfD-Politikern konfrontiert. Konferenzchef Ischinger betont, dass das Forum dem breiten Dialog diene, auch mit konträren Positionen. Eine andere Entscheidung hätte die AfD als Opfer inszeniert, so Ischinger. Die Einladungspolitik ist aber nicht die Bühne für politische Auseinandersetzungen.
Dialogforum in München
Der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat die Einladung von AfD-Politikern für die Konferenz 2026 verteidigt. Er begründete dies gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online damit, dass eine andere Entscheidung die AfD als Opfer inszenieren würde. Die Konferenz versteht sich als das weltweit wichtigste internationale Dialogforum, das ein breites Spektrum internationaler Positionen abbildet, auch von Konfliktgegnern.
Harte Kritik an AfD-Positionen
Ischinger bezeichnete die sicherheitspolitischen Positionen der AfD als „völlig falsch“ und als widersprüchlich zu deutschen Interessen. Die Einladungspolitik einer privaten Organisation sei jedoch nicht das geeignete Mittel für diese Auseinandersetzung. Auftritte von AfD-Politikern auf den Bühnen der Sicherheitskonferenz seien zudem nicht vorgesehen. Die Aufgabe, die Verhältnisse politisch zu verändern, liege bei den anderen Parteien, die die AfD inhaltlich und politisch stellen müssten.
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