Explosion fordert viele Opfer
Ein Feuerwerk, das in einer tragischen Katastrophe endete: In Crans-Montana im Schweizer Kanton Wallis zerriss eine gewaltige Explosion in den frühen Morgenstunden des Neujahrstages die ausgelassene Silvesterstimmung. In einer Bar kam es gegen 01:30 Uhr zu der Detonation, die ein Großfeuer entfachte. Die Behörden sprechen von „Dutzenden“ Toten und schätzungsweise 100 Verletzten. Viele der Überlebenden erlitten schwere Verletzungen, die örtlichen Krankenhäuser haben die Katastrophenpläne aktiviert und um Unterstützung von Nachbarkantonen gebeten.
Schnelle Reaktion der Behörden
Die identifizierung der Opfer gestaltet sich schwierig. Der Walliser Staatsrat hat angesichts der Schwere des Unglücks die „besondere Lage“ ausgerufen, um sicherzustellen, dass alle verfügbaren Einsatzmittel schnell mobilisiert werden können. Die Freude über den Jahreswechsel wurde jäh überschattet. Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin hat seine ursprünglich für Donnerstagmittag geplante Neujahrsansprache aufgrund der Tragödie verschoben.
Ursache noch unklar
Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion laufen bereits am Tag nach dem Unglück auf Hochtouren. Die Meldungen der Behörden deuten darauf hin, dass ein Anschlag eher unwahrscheinlich ist. Dennoch bleiben viele Fragen offen, während die Region um Crans-Montana unter Schock steht. Die Anteilnahme im In- und Ausland ist groß.


