Große Betroffenheit nach tödlicher Attacke
Der Tod eines Bahnmitarbeiters, der am Montagabend in einem Regionalexpress attackiert wurde, beschäftigt die Politik. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) zeigte sich zutiefst betroffen und nannte den Vorfall einen „schwarzen Tag für die gesamte Eisenbahnerfamilie“. Mitgefühl bekundete er der Familie, den Freunden und Kollegen des Verstorbenen.
Bei einer Schweigeminute am Berliner Hauptbahnhof kündigte Schnieder an, gemeinsam mit der Deutschen Bahn die Sicherheit in den Zügen verbessern zu wollen. Dies gelte insbesondere auch für den Schutz des Personals. Er betonte, dass es sich hierbei um ein Anliegen des „gesamten Gemeinwesens“ in Deutschland handle.
Details zu Maßnahmen bleiben offen
Konkrete Maßnahmen nannte der Minister am Mittwoch zunächst nicht. Er verwies darauf, dass der Mittwoch ein „Tag der Trauer“ sei. Die bisherigen Erkenntnissen zufolge war der Zugbegleiter in einem Regionalexpress auf dem Weg von Landstuhl nach Homburg. Er hatte einen Reisenden, der keinen gültigen Fahrschein besaß, zur Rede gestellt und sollte des Zuges verwiesen werden. In diesem Moment griff der Mann den Bahnmitarbeiter unvermittelt an. Der Zugbegleiter erlitt lebensbedrohliche Verletzungen und musste vor Ort reanimiert werden. Am Mittwoch wurde sein Tod bekanntgegeben.
