Lage bleibt schwierig

ZEW: Konjunkturerwartungen kühlen leicht ab

Foto: ZEW (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die Stimmung der Finanzexperten in Deutschland hat sich im Februar leicht eingetrübt. Die ZEW-Konjunkturerwartungen fielen um 1,3 Punkte auf 58,3 Zähler. Dennoch zeichnet sich eine bescheidene Erholung ab, während die Einschätzung der aktuellen Lage weiter zulegt.

Wirtschaft in Warteschleife

Die Zuversicht der Finanzmärkte für die deutsche Konjunktur ist im Februar leicht gesunken. Laut der aktuellen Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) liegt der Index der Konjunkturerwartungen bei 58,3 Punkten. Das ist ein Rückgang von 1,3 Zählern im Vergleich zum Vormonat.

ZEW-Präsident Achim Wambach spricht von einer „Phase fragiler Erholung“. Die Industrie und die privaten Investitionen bleiben Herausforderungen.

Lichtblick für Exporteure

Dass die deutschen Exporteure auf bessere Zeiten hoffen, zeigt sich in den steigenden Erwartungen für Branchen wie Chemie und Pharma (+7,5 Punkte) sowie den Maschinenbau (+10,9 Punkte). Dies könnte auf positive Auftragseingänge Ende 2025 zurückzuführen sein.

Auch für den privaten Konsum gibt es einen leichten Aufwärtstrend (+6,0 Punkte), trotz anhaltender Unsicherheiten.

Eurozone stagniert

Die Erwartungen für die gesamte Eurozone zeigen keine deutliche Veränderung. Der Index stagniert bei 39,4 Punkten, leicht unter dem Wert des Vormonats. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in der Eurozone verbessert sich dagegen.