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Australien am Neckar

Wombats in Stuttgart: Wilhelma stellt Australische Neuankömmlinge vor!

Foto: Wilhelma / Lisa-Marie Grimmer

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Die Stuttgarter Wilhelma überrascht ihre Besucherinnen wieder einmal mit einer tierischen Sensation: Zwei Nacktnasenwombats, Wendy und Windemere, sind die neuesten Bewohner im Zoologisch-Botanischen Garten. Nach ihrer Ankunft und einer Quarantänezeit sind sie nun für alle Tierliebhaberinnen sichtbar und erweitern damit die beeindruckende Artenvielfalt der Wilhelma.
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Internationale Herkunft: Wendy und Windemere

Wendy, die aus dem Budapester Zoo stammt, und Windemere, eine Nachzucht aus einem Tierpark in Tasmanien, sind nicht nur irgendeine Tierart, sondern gehören zur besonderen Unterart der Tasmanischen Nacktnasenwombats. Mit einem Alter von dreieinhalb Jahren bringen diese beiden Exemplare einen Hauch von Australien nach Stuttgart.

Ein Neues Zuhause neben den Seelöwen

Die beiden Wombats haben in der Wilhelma ein speziell umgebautes Gehege, das zuvor den Zebramangusten als Heimat diente, bezogen. In direkter Nachbarschaft zu den Seelöwen gelegen, bietet dieses neue Heim den idealen Lebensraum für Wendy und Windemere. Doch das ist erst der Anfang, denn geplant ist, sie später in die noch entstehende Tasmanien-Anlage umzusiedeln.

Die Tasmanien-Anlage: Ein Zukunftsprojekt

Die Tasmanien-Anlage, die zwischen der Terra Australis und dem Amazonienhaus entstehen soll, wird nicht nur den Wombats ein neues Zuhause bieten, sondern auch anderen australischen Arten wie den Grauen Riesenkängurus und Bennettkängurus. Die Eröffnung dieser begehbaren Anlage ist für das Jahr 2025 angesetzt und verspricht ein weiteres Highlight für die Besucher*innen der Wilhelma.

Wombats in Stuttgart: Wilhelma stellt Australische Neuankömmlinge vor! KW48b Wombats 29.11.2023 Bild 4
Foto: Wilhelma / Lisa-Marie Grimmer

Wombats: Plumpbeutler mit Einzigartigkeit

Trotz ihres Namens, der in unserer Sprache wenig schmeichelhaft als „Plumpbeutler“ übersetzt wird, sind Wombats faszinierende Geschöpfe. Mit ihren kurzen Beinen und dem stummelschwänzchen ähneln sie kleinen Bären. Diese Beuteltiere erreichen eine Länge von etwa einem Meter und können bis zu 50 Kilogramm wiegen. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über den Süden des australischen Kontinents und Tasmanien.

Dämmerungsaktive Beuteltiere

Wie viele andere Beuteltiere sind auch Nacktnasenwombats hauptsächlich in der Dämmerung aktiv. Laut Volker Grün, dem Leiter des Fachbereichs Zoologie in der Wilhelma, sind sie an die kühlen Temperaturen der deutschen Wintermonate gut angepasst, was auf ihren Ursprung in Tasmanien zurückzuführen ist, wo im Winter sogar Schnee fallen kann.

Eine Besonderheit in Deutschland

Die Wilhelma ist stolz darauf, neben den Zoos in Duisburg und Hannover, einer der wenigen Orte in Deutschland zu sein, an dem Besucher*innen Nacktnasenwombats bestaunen können. Diese Tiere sind ein wichtiger Bestandteil der europäischen Reservepopulation für diese einzigartige Beuteltierart.

Wissenschaftliches Interesse: Würfelförmiger Kot

Die Wombats haben aufgrund ihrer ungewöhnlichen, würfelförmigen Hinterlassenschaften sogar das Interesse der Wissenschaft geweckt. Eine amerikanisch-australische Forschergruppe hat herausgefunden, dass diese Form der Reviermarkierung dient und verhindert, dass die Markierung von höher gelegenen Stellen herunterrollt. Für diese Erkenntnis erhielten die Forscher 2019 den Ig-Nobelpreis.

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Beliebte Tiere aus Australien

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin äußert seine Freude über die Ankunft von Wendy und Windemere und betont, dass Wombats neben Koalas und Quokkas zu den beliebtesten Tieren Australiens zählen. Mit diesen Neuzugängen hofft die Wilhelma, ihren Besucher*innen das ferne Australien ein Stück näher zu bringen.

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