Trübe Tage und Frost

Winter-Wetter in Baden-Württemberg: Nebel, Frost, Glätte – im Südwesten wird’s mild

Eine neblie Straße im Wald
Foto: wirestock / envato

Erst grau, dann freundlich – und nachts wird’s wieder knackig kalt. Baden-Württemberg erlebt ein klassisches Winter-Wochenende mit allem, was dazugehört: Nebel, Frost, Glätte. Dazu ein deutlicher Temperatur-Kontrast zwischen Donau und Rhein.

Frost & Glätte – das müssen Autofahrer wissen

In der Nacht zum Sonntag gibt es verbreitet leichten Frost. Besonders abseits des Nordens droht Reif- und Überfrierungsglätte. Vorsicht auf Brücken und Nebenstraßen.

Nebel-Alarm!

Gebietsweise bildet sich dichter Nebel, teils mit Sichtweiten unter 150 Metern. Wer früh unterwegs ist, braucht Geduld – und Abblendlicht.

Heute (Samstag): Erst nass, dann Auflockerungen

Der Tag startet oft trüb, örtlich fällt noch leichter Regen. Doch von Südwesten kommt Bewegung rein: Ab Mittag lockern die Wolken auf, es bleibt meist trocken.
Temperaturen: 7 Grad an der Donau, bis zu 14 Grad am Rhein.
Wind: Schwach aus Ost.

Nacht zum Sonntag: Klar, kalt, glatt

Zunächst vielerorts klar, später breiten sich Nebel und Hochnebel aus.
Tiefstwerte: +2 Grad bei Mannheim, lokal minus 4 Grad von der Baar bis ins Allgäu.
Achtung: Vereinzelt Reifglätte.

Sonntag: Grau unten, Sonne oben

In den Niederungen halten sich zähe Nebelfelder, im Bergland zeigt sich oft die Sonne.
Temperaturen: Im Dauergrau um 3 Grad, sonst bis 9 Grad.
Wind: Schwach aus Ost.

Montag: Wolken halten durch

Die Nacht bringt rasch wieder Hochnebel.
Am Montag bleibt es meist stark bewölkt, erst Richtung Abend sind Auflockerungen möglich.
Höchstwerte: 1 Grad auf der Albhochfläche, bis 7 Grad bei Basel.
Im Bergland zeitweise frische Ostböen.

Dienstag: Wetter kippt – Regen rückt an

Nach Nebelauflösung kurz Sonne, dann ziehen von Südwesten dichte Wolken auf. Ab Mittag Regen, im Bergland zunächst auch Schnee oder Schneeregen.
Temperaturen: 3 Grad im Bergland, bis 8 Grad in den Niederungen.

Nacht zum Mittwoch: Sturm-Gefahr im Schwarzwald

Dichte Wolken, immer wieder Regen. Auch in höheren Lagen zunehmend flüssig.
Tiefstwerte: 6 bis 0 Grad.
Im Schwarzwald frischt der Südwestwind kräftig auf – am Feldberg sind starke bis stürmische Böen, exponiert sogar schwere Sturmböen möglich.

Kurz gesagt: Unten grau, oben sonnig – und ab Dienstag wird’s wieder ungemütlicher. Wer Sonne will, muss hoch hinaus.