Kein Ende der Probleme am BER
Auch am frühen Freitagmorgen gleicht der Boden am Berliner Flughafen BER einer Eisfläche. Der entscheidende Grund: Blitzeis und Dauerregen haben die Sektoren, auf denen Flugzeuge starten und landen, weiterhin in eine Rutschbahn verwandelt. Die Betreiber des Flughafens informierten am Morgen über die Fortsetzung der Zwangspause.
Die Bemühungen des Winterdienstes, die vereisten Flächen mit Enteisungsmitteln zu behandeln, blieben in der gesamten Nacht über erfolglos. Die Gefahr für Passagiere und Personal war zu groß, weshalb der Flugbetrieb vorsorglich eingestellt wurde. Wann die ersten Maschinen wieder abheben können, ist derzeit völlig ungewiss.
Flugreisende sind gut beraten, ihren Flugstatus vor Reiseantritt regelmäßig auf den Webseiten der Airline oder des Flughafens zu prüfen. Eine spontane Anreise ohne vorherige Information könnte zu langen Wartezeiten und Enttäuschungen führen.
Schon am Donnerstag hatte das Wetter für erhebliche Turbulenzen gesorgt. Bereits am Morgen waren Flüge wegen gefrierenden Regens nicht möglich. Das Enteisen der Flugzeuge nahm enorm viel Zeit in Anspruch – manchmal bis zu einer Stunde pro Maschine. Erste Flugzeuge hoben erst am späten Vormittag ab. Der weitere Tagesverlauf war dann geprägt von erheblichen Verspätungen und zahlreichen Flugausfällen.





