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DB bereitet Notfahrplan vor

Verkehrschaos droht: Baden-Württemberg und Deutschland vor dem Stillstand – neben Bauern wollen nun auch Lokführer streiken!

Foto: Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben

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Die Ankündigung der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) über einen flächendeckenden Streik im Personenverkehr lässt nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in ganz Deutschland die Alarmglocken läuten.

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09.01.2024 20:01: ++EILMELDUNG++: Hessisches Landesarbeitsgericht entscheidet in zweiter Instanz gegen Deutsche Bahn – Lokführerstreik darf fortgesetzt werden!

Vom frühen Morgen des 10. Januars bis zum späten Abend des 12. Januars wird mit erheblichen Beeinträchtigungen im Bahnverkehr gerechnet. Dieser Streik trifft zusammen mit den Bauernprotesten auf eine bereits angespannte Situation auf den Straßen und Schienen.

Eilantrag der DB in erster Instanz abgewiesen: Deutsche Bahn legt Berufung gegen Arbeitsgerichtsentscheidung im GDL-Streik ein

Die Deutsche Bahn hat einen Rückschlag vor Gericht erlitten, als ihr Eilantrag in erster Instanz gegen den GDL-Streik abgewiesen wurde. Nun kündigt die DB an, Berufung gegen diese Entscheidung einzulegen, was die Diskussion um den Streik weiter anheizt.

Reisepläne auf der Kippe: Baden-Württemberg besonders betroffen

In Baden-Württemberg, einem Knotenpunkt des deutschen Bahnnetzes, werden die Auswirkungen besonders spürbar sein. Millionen von Reisenden müssen umplanen. Die Deutsche Bahn zeigt sich betroffen und rät, nicht unbedingt notwendige Reisen zu verschieben oder zu meiden. Der Fernverkehr wird stark eingeschränkt, und auch im Regionalverkehr sowie im Schienengüterverkehr sind massive Einschränkungen zu erwarten.

Notfahrplan: Weniger Züge, mehr Geduld

Für den Fernverkehr wird ein Notfahrplan mit längeren Zügen und mehr Sitzplätzen aufgelegt, doch die Kapazitäten sind begrenzt. Auch im Regionalverkehr in Baden-Württemberg und im Rest Deutschlands wird versucht, ein Grundangebot aufrechtzuerhalten. Die genauen Auswirkungen werden regional variieren, doch eines ist sicher: Die Einschränkungen werden deutlich spürbar sein.

Flexibilität gefragt: Umbuchung und Information

Reisende sollten sich 24 Stunden vor geplanter Abfahrt über die Verfügbarkeit ihrer Verbindung informieren. Wer zwischen dem 10. und 12. Januar reisen wollte, kann sein Ticket flexibel zu einem späteren Zeitpunkt nutzen oder die Reise vorverlegen. Die Zugbindung ist aufgehoben, und Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden. Weitere Fahrgastrechte bleiben bestehen und bieten Unterstützung in dieser herausfordernden Zeit.

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Immer informiert: Digitale Helfer und Hotline

Unter der Telefonnummer 08000 99 66 33 hat die DB seit 11 Uhr eine kostenlose Sonderhotline für Kund:innen eingerichtet.

Der Notfahrplan für den Fernverkehr ist über die Fahrplanauskunft auf bahn.de und im DB Navigator bereits abrufbar. Der Notfahrplan bietet nur ein sehr begrenztes Angebot im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr der DB. Deshalb bitten wir die Fahrgäste, während des Streiks auf nicht unbedingt notwendige Reisen mit der DB zu verzichten oder die Reise zu verschieben.

Alle Fahrgäste, die ihre für Mittwoch, 10.1.2024 bis Freitag, 12.1.2024 geplante Reise aufgrund des Streiks der GDL verschieben möchten, haben nun folgende Möglichkeiten:

  • Sie können Ihre Reise verschieben und Ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort, auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.
  • Im Rahmen einer Sonderkulanz können sie zudem Ihre Reise auch vorverlegen und bereits am Montag, 8.1.2024 und Dienstag, 9.1.2024 früher fahren.

Detaillierte Informationen zu Kulanzregeln finden sich auf bahn.de/aktuell

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