Sein Angebot: 200.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile.
Bewertung: 800.000 Euro vor Investment.
Die Löwen: Judith Williams, Janna Ensthaler, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel und Frank Thelen.
Was kann admark.ai?
admark.ai ist eine KI-gestützte Plattform zur Optimierung von Social-Media-Strategien. Entwickelt – wie Zoellner selbst sagt – im eigenen Kinderzimmer.
Die Software analysiert Unternehmenskommunikation auf Plattformen wie Instagram, Facebook und LinkedIn. Sie bewertet Inhalte mit sogenannten Erfolgsscores und liefert konkrete Optimierungsvorschläge:
- Textstruktur
- Emoji-Nutzung
- Bild- und Videogestaltung
- plattformspezifische Anpassungen
- datenbasierte Performance-Analysen
Ziel ist es, Social Media messbarer und strukturierter zu machen. Statt spontaner Postings soll datenbasierte Kommunikation treten – mit klarer Zieldefinition, stabiler Tonalität und langfristiger Performance.
Zoellner betont: „Ich möchte Social-Media-Marketing messbar erfolgreicher machen. Automatisiert, datenbasiert und aus Deutschland.“
Der Pitch: Jung, ruhig, selbstbewusst
Im Studio herrscht spürbare Spannung. Ein 18-Jähriger erklärt gestandenen Investoren, wie datengetriebene Kommunikation funktioniert. Besonders Tech-Investor Frank Thelen hakt kritisch nach – will über Technologien sprechen, nicht nur über Lösungen.
Zoellner bleibt ruhig, argumentiert sachlich und souverän. Er verweist darauf, dass Social Media kein kreativer Zufall sei, sondern ein strukturierter Prozess: Zieldefinition, Plattformlogik, Kennzahlenanalyse, kontinuierliche Optimierung.
Die Löwen zeigen sich beeindruckt von Alter, Auftreten und Ehrgeiz – hinterfragen aber gleichzeitig Skalierbarkeit, Wettbewerb und tatsächlichen Mehrwert gegenüber bestehenden Tools.
Marktumfeld: Social Media unter Druck
Das Problem, das admark.ai adressiert, ist real: Unternehmen posten häufig ohne klare Strategie. Inhalte entstehen schnell, aber ohne strukturierte Analyse. Plattformmechaniken ändern sich laufend, Zielgruppen reagieren sensibel, der Wettbewerb um Aufmerksamkeit wächst.
Erfolgreiche Beiträge basieren zunehmend auf:
- klar definierten Kommunikationszielen
- plattformspezifischer Anpassung
- datenbasierter Auswertung
- effizienteren Workflows
Genau hier positioniert sich admark.ai als Assistenzsystem: weniger kreative Einzelidee, mehr Prozessoptimierung.
Gründer-Battle: Bierbommel vs. LUBELL
Neben admark.ai sorgt ein klassisches Battle für Tempo in der Folge. Zwei Start-ups haben 60 Sekunden, um die Löwen zu überzeugen.
Bierbommel aus Castrop-Rauxel
Dr. med. Heinz von Gersum (55)
Angebot: 60.000 Euro für 30 Prozent
Produkt: Halterung für sicheren Bechertransport im Stadion
LUBELL aus Offenberg
Lisa Hennrich (35)
Angebot: 100.000 Euro für 15 Prozent
Produkt: Duftspendendes Armband
Nur ein Team bekommt mehr Zeit – das andere muss die Höhle sofort verlassen.
Deal oder Dämpfer?
admark.ai reiht sich in der Sendung eher auf der funktionalen Seite ein. Kein greifbares Konsumprodukt, sondern ein Business-Tool für Unternehmen. Weniger Showeffekt, mehr Prozesslogik.
Gerade das macht den Pitch spannend: Setzen die Löwen auf jugendliche Tech-Kompetenz und datengetriebenes Marketing? Oder schreckt sie die Komplexität des Modells ab?
Die Folge zeigt jedenfalls: Auch mit 18 Jahren kann man die Höhle betreten – und sich souverän behaupten. Ob am Ende ein Deal zustande kommt, entscheidet sich nach intensiver Diskussion.
Eines steht fest: admark.ai erweitert das Spektrum der gezeigten Start-ups um einen klar digitalen, prozessorientierten Ansatz – und sorgt für eine der spannendsten Tech-Debatten der Staffel.


