Intel-Aktien unter Druck
Wallstreet-Anleger reagierten am Freitag mit deutlichen Verkäufen auf die Quartalszahlen des Chip-Giganten Intel. Zwar fiel der Nettoverlust geringer aus als befürchtet, doch der Ausblick auf das laufende Quartal sorgte für Ernüchterung. Als Hauptgrund für die gedämpften Prognosen nannten die Unternehmensvertreter anhaltende Rohstoffengpässe, welche die Produktion beeinträchtigen.
Der Dow Jones schloss bei 49.099 Punkten, ein Minus von 0,6 Prozent. Der breiter gefasste S&P 500 konnte sich wenige Minuten vor Handelsende leicht erholen und notierte im Plus. Ähnlich die Technologiebörse Nasdaq, wo der Nasdaq 100 leicht zulegen konnte.
Trotz der gemischten Signale aus Übersee zeigte sich der Euro am Freitagabend stark. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg auf 1,1821 US-Dollar.
Gold und Öl legen zu
Nutzen konnte der Goldpreis die allgemeine Unsicherheit. Eine Feinunze verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 4.980 US-Dollar. Auch der Ölpreis verzeichnete einen deutlichen Aufschlag: Ein Fass der Nordseesorte Brent kosteterund 65,92 US-Dollar, ein Zuwachs von 2,9 Prozent.

