Keine Bühne für Vierbeiner im Trubel
Während in Köln, Düsseldorf und Mainz die Narren los sind, richtet Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher (CDU) deutliche Worte an alle Jecken und Narren: Haustiere gehören auf Karnevalsfeiern und Festumzügen schlichtweg nicht hin. Diese Botschaft verbreitete die CDU-Politikerin, die auch parlamentarische Staatssekretärin im Landwirtschaftsministerium ist, in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.
Die Gefahr sei offensichtlich: Was für die Menschen im bunten Treiben für gute Laune sorge, entpuppe sich für die Tiere oft als Belastung. „Für ihre sehr feinen Sinne sind große, feiernde Menschenmengen oder laute Musik schlicht zu viel“, erklärte Breher. Ihr klarer Appell: Wer ausgelassen feiern wolle, könne das gerne tun – aber eben ohne seine vierbeinigen Begleiter.
Auch der Deutsche Tierschutzbund schloss sich der Warnung an. Tierhalter wurden aufgefordert, Rücksicht zu nehmen und ihre Haustiere nicht zu verkleiden oder gar als „Accessoire“ für die närrische Zeit einzuplanen. Ungewohnte Kleidung sei für viele Tiere furchteinflößend und unangenehm, so der Hinweis des Verbands.




