Auswärtiges Amt entschärft Reisewarnung

Reisehinweise für Venezuela gelockert

Foto: Venezuela (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Die kurz nach dem US-Zugriff Anfang des Jahres verhängte Reisewarnung für Venezuela ist deutlich reduziert worden. Statt vor Reisen in das gesamte Land gibt es nunmehr nur noch explizite Warnungen für bestimmte Grenzregionen zu Kolumbien, Brasilien und Guyana. Von Reisen in übrige Landesteile wird nur noch abgeraten.

Sicherheitslage stabilisiert

Nach den US-Luftschlägen Anfang Januar, die zur Verbringung des damaligen Präsidenten Maduro aus dem Land führten, hat sich die Lage in Venezuela Berichten zufolge weitgehend stabilisiert. Internationale Fluggesellschaften nehmen ihren Betrieb schrittweise wieder auf.

Dennoch mahnt das Auswärtige Amt zur Vorsicht: Politisch orientierte Milizen, unter dem Namen „Colectivos“ bekannt, sind weiterhin aktiv und oft bewaffnet. Diese Organisationen agieren vor allem in bestimmten Gebieten und stellen ein Risiko für Reisende dar.

Konkret bedeutet die Herabstufung der Warnung für Reisende, dass die Gefahr, die von diesen Milizen ausgeht, nun als lokal begrenzt eingeschätzt wird. Maracaibo, eine bedeutende Stadt an der kolumbianischen Grenze, ist von den expliziten Reisehinweisen ausgenommen worden.