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Forsa-Umfrage zeigt deutliche Veränderungen

Politische Landschaft in Deutschland: AfD behauptet Führung, BSW bricht ein

Politische Landschaft in Deutschland: AfD behauptet Führung, BSW bricht ein
Foto: Bündnis Sahra Wagenknecht - Vernunft und Gerechtigkeit (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Aktuelle Umfragen des Meinungsforschungsinstituts Forsa offenbaren signifikante Verschiebungen in der politischen Stimmung Deutschlands. Während die AfD ihre Position als stärkste Kraft festigt, verzeichnet das BSW nach dem angekündigten Rückzug der Parteispitze einen drastischen Absturz unter die statistische Nachweisgrenze.

Die jüngste wöchentliche Erhebung von Forsa, durchgeführt für die Sender RTL und ntv vom 11. bis 17. November 2025 mit 2.502 Befragten, zeichnet ein klares Bild der aktuellen politischen Präferenzen in Deutschland. Die AfD bleibt mit 26 Prozent die stärkste politische Kraft. Die Union kann leicht zulegen und erreicht 25 Prozent, liegt damit jedoch weiterhin knapp hinter der AfD. SPD (14 Prozent), Grüne (12 Prozent), Linke (11 Prozent) und FDP (3 Prozent) verzeichnen keine Veränderungen in ihrer Wählergunst.

Ein bemerkenswerter Trend ist der Absturz des BSW. Nach der Ankündigung des Rücktritts von Sahra Wagenknecht von der Parteispitze fällt die Partei unter die Drei-Prozent-Marke und liegt somit im statistischen Grundrauschen unterhalb der Fehlertoleranz. Laut Forsa kann das BSW daher – ähnlich wie zeitweise die FDP – numerisch nicht mehr ausgewiesen werden.

Zudem setzt sich der Abwärtstrend für Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) fort. 73 Prozent der Bürger sind mit seiner Arbeit unzufrieden, was den schlechtesten Wert seit Beginn seiner Amtszeit darstellt. Lediglich ein Viertel der Bevölkerung bewertet seine Arbeit positiv, und selbst in den Reihen seiner eigenen Anhängerschaft bröckelt die Zustimmung weiter. (Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)