Pforzheim. Die Kriminalpolizeidirektion Calw hat am Dienstagmorgen, den 11. Februar 2026, koordiniert insgesamt sechs Durchsuchungsbeschlüsse in den Landkreisen Calw, Freudenstadt und dem Enzkreis wegen des Anfangsverdachts des Verbreitens, des Erwerbs und des Besitzes von kinderpornografischen Inhalten vollstreckt.
Betroffen waren jeweils Wohnanwesen in Bad-Liebenzell, Simmersfeld, Neubulach, Engelsbrand, Horb am Neckar und Baiersbronn. Die Kriminalbeamtinnen und Kriminalbeamte der Ermittlungsgruppe Kinderpornografie und der Kriminalkommissariate Pforzheim und Freudenstadt konnten insgesamt mehrere Dutzend Beweismittel, darunter Mobilfunktelefone, Laptops, Festplatten und anderweitige Datenträger beschlagnahmen. Ein Datenträgerspürhund kam ebenso zum Einsatz. In einem Objekt in Horb wurden zudem verbotene Gegenstände nach dem Waffengesetz sichergestellt.
Mehrere der sechs Tatverdächtigen im Alter zwischen 17 und 62 Jahren wurden erkennungsdienstlich behandelt und im Nachgang entlassen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, insbesondere die Sicherung und Auswertung der Asservate dauern an.
Die jeweiligen Strafverfahren und Tatverdächtigen stehen nicht im unmittelbaren Zusammenhang.
Tipps der Polizei
Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes bietet Tipps und Unterstützung Rund um das Themenfeld Sexualstraftaten, darunter auch Kinderpornografie für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für Betroffene oder Erziehungsberechtigte an. Hier geht es zu der Homepage: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sexualdelikte/kinderpornografie/ und https://www.polizei-beratung.de/infos-fuer-betroffene/sexualstraftaten/.
Ebenso gibt es diverse, im Internet gut recherchierbare Hilfsangebote und Programme für Tatverdächtige oder Personen, welche pädophile Neigungen zeigen.


