Mehr Militär im hohen Norden
Die Nato hat eine neue Militärübung namens „Arctic Sentry“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, die militärische Präsenz in der Arktis spürbar zu verstärken. Laut dem Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte in Europa, General Alexus Grynkewich von der US-Luftwaffe, soll die Übung die Entschlossenheit des Bündnisses bekräftigen, seine Mitglieder zu schützen und die Stabilität in einer Region zu wahren, die sowohl strategisch als auch ökologisch von großer Bedeutung ist.
„Arctic Sentry“ wird die militärischen Fähigkeiten der Nato bündeln, um Territorium zu sichern und die Sicherheit der Arktis sowie des hohen Nordens zu gewährleisten. Diese Entscheidung folgt auf eine kontroverse Äußerung von US-Präsident Donald Trump, der die Idee einer Annexion Grönlands ins Spiel gebracht hatte.
Bei einem Treffen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos einigten sich Trump und Nato-Generalsekretär Mark Rutte darauf, dass das Bündnis angesichts der steigenden militärischen Aktivitäten Russlands sowie des wachsenden Interesses Chinas in der Arktisregion eine geteilte Verantwortung für die Verteidigung übernehmen muss.


