Deutschland sichert Unterstützung zu

Merz und Nigerias Präsident Tinubu: Dialog über Regionale Stabilität

Merz und Nigerias Präsident Tinubu: Dialog über Regionale Stabilität
Foto: Friedrich Merz, Bundeskanzler (Archivbild).

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich am Mittwoch per Telefon mit Nigerias Staatspräsident Bola Tinubu ausgetauscht. Im Fokus des Gesprächs stand demnach die angespannte Lage in der westafrikanischen Region. Deutschland unterstrich seine Bereitschaft, Nigeria bei Stabilisierungsbemühungen weiterhin beizustehen.

Krisengespräch am Telefon

Die bilateralen Beziehungen, die als „lang und eng“ beschrieben werden, standen ebenfalls im Zentrum des Austauschs. Beide Regierungschefs bekundeten den Willen, die wirtschaftliche Kooperation weiter auszubauen.

Nigeria ist ein entscheidendes Land in Westafrika und spielt eine Schlüsselrolle innerhalb der ECOWAS. Die demografisch und religiös gespaltene Nation sieht sich im Norden mit Bedrohungen durch islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram und ISWAP konfrontiert.

Die internationale Gemeinschaft reagiert auf die anhaltende Gewalt. Nach jüngsten US-Militärschlägen gegen die Milizen entsandte Washington kürzlich rund 100 zusätzliche Soldaten nach Nigeria. Deren Aufgabe ist es, die lokalen Streitkräfte zu unterstützen, ohne jedoch selbst in Kampfhandlungen einzugreifen.