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Ein Gartenbautechniker mit Herz für Tiere

Langjährige Unterstützung der Wilhelma: Friedrich Grimm verlängert seine Patenschaft für Ladakh

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin überreicht Patenschaftsurkunde an Friedrich Grimm.
Foto: Wilhelma Stuttgart / Lisa Marie Grimmer

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Vor sechs Jahren legte Friedrich Grimm zusammen mit der Wilhelma den Grundstein für eine beeindruckende Schneeleopardenanlage – eine 730 Quadratmeter große Hochgebirgslandschaft, die den eleganten und seltenen Schneeleoparden ein neues Zuhause bot.

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Doch für Friedrich Grimm sollte dies erst der Anfang einer besonderen Verbindung zu diesen majestätischen Tieren sein. Im Jahr 2019 übernahm er die Patenschaft für den 2010 geborenen Schneeleopardenkater Ladakh. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Kailash teilt Ladakh das südlichste Fleckchen der Wilhelma mit den neugierigen Besuchern.

Ein unerwarteter Segen

Das Schneeleopardenpaar, auch als Irbis bekannt, schien sich in ihrer neuen Umgebung sichtlich wohl zu fühlen. Im Juli dieses Jahres wurden sie zum dritten Mal Eltern – und das unerwartet. Die Zoologen der Wilhelma hatten aufgrund des Alters von Schneeleoparden-Mama Kailash nicht mehr mit Nachwuchs gerechnet. Doch Pari, das neueste Mitglied der Schneeleopardenfamilie, bewies, dass das Leben immer wieder Überraschungen bereithält.

Eine langanhaltende Patenschaft

Seit diesem besonderen Tag im Jahr 2019 hat Friedrich Grimm die Patenschaft für Ladakh jedes Jahr verlängert – inzwischen zum fünften Mal. Seine Verbundenheit zu den Tieren und seine Unterstützung für die Wilhelma sind ihm eine Herzensangelegenheit.

Die Welt der Schneeleoparden

Schneeleoparden sind Bewohner der schwer zugänglichen Hochgebirge Zentralasiens, wo sie in freier Wildbahn nur selten von den Menschen gesichtet werden. Die größte Bedrohung für diese eleganten Jäger sind Wilderer, die es auf ihren dichten Pelz abgesehen haben. Zudem neigen Schneeleoparden dazu, gelegentlich Nutztierherden der Bergbewohner zu attackieren, da es in den kargen Gebirgen an Beutetieren mangelt.

Die Wilhelma setzt sich für den Schutz ein

Die Wilhelma und Friedrich Grimm engagieren sich gemeinsam für den Schutz der Schneeleoparden. In Kirgisien unterstützt die Wilhelma den Bau von schneeleopardensicheren Ställen, um Konflikte zwischen Mensch und Tier zu reduzieren. Anti-Wilderer-Einheiten werden ebenfalls gefördert. Seit über 30 Jahren beteiligt sich die Wilhelma außerdem am europäischen Erhaltungszuchtprogramm und züchtet Schneeleoparden. Die Nachkommen von Ladakh und Kailash haben mittlerweile ihren Platz in verschiedenen europäischen Zoos gefunden.

Firma Grimm: Ein Partner für Tiergehege und Grünanlagen

Die Firma Grimm ist ein etablierter Garten- und Landschaftsbaubetrieb aus Cannstatt, der bereits viele Tiergehege in der Wilhelma gestaltet hat. Die neueste Errungenschaft, die Serval-Anlage, wurde im Frühjahr 2023 eröffnet. Außerdem sind die Gärtner der Firma Grimm in den Grünanlagen und Parks aktiv, für die die Wilhelma verantwortlich ist.

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Gemeinsame Unterstützung für die Wilhelma

Es ist erwähnenswert, dass die Spenden von Paten nicht ausschließlich an das Patentier gebunden sind. Die Gelder fließen in Projekte, die ohne diese finanzielle Unterstützung nicht realisierbar wären. Die Schneeleopardenanlage, die von der Firma Grimm mitgestaltet wurde, ist nur eines der vielen Beispiele für die wichtigen Projekte, die von den Patenschaftsgeldern ermöglicht werden.

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