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Nur jeder fünfte Zug fährt noch

Justiz-Klatsche für die Bahn: GDL darf Streik fortsetzen

Foto: Deutsche Bahn AG / Stefan Wildhirt

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Frustrierte Reisende, leere Bahnhöfe und ein wütender Konzern: Der sechste Streik der Lokführergewerkschaft GDL trifft Deutschland erneut mit voller Wucht. Bis Mittwochmorgen um 2 Uhr müssen Millionen Fahrgäste mit massiven Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr rechnen.

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Gerichtliche Niederlage für die Bahn

Das Hessische Landesarbeitsgericht hat am Dienstag in zweiter Instanz den Eilantrag der Deutschen Bahn (DB) gegen den Streik abgewiesen. Die Bahn hatte versucht, den Ausstand juristisch zu stoppen, scheiterte jedoch erneut.

„Nadelstichtaktik“ der GDL bleibt legal

Das Gericht bestätigte, dass der von der GDL gewählte Wellensstreik als zulässiges Mittel im Tarifkonflikt angesehen wird. Der Vorsitzende Richter Michael Horcher regte allerdings eine formale Schlichtung an, um den gordischen Knoten zu durchtrennen.

Notfallplan im Einsatz

Die DB hat bereits einen Notfallplan aktiviert, der allerdings nur einen stark reduzierten Zugverkehr mit etwa 20 Prozent der regulären Fahrten ermöglicht. Reisende müssen sich auf längere Reisezeiten, Verspätungen und Ausfälle einstellen.

Kritik von allen Seiten

Der erneute Streik sorgt für massive Verärgerung bei Fahrgästen und Wirtschaft. Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert die fehlende Kompromissbereitschaft der GDL, während die Bahn selbst von einem „unverantwortlichen Verhalten“ der Gewerkschaft spricht.

Tarifkonflikt weiterhin ungelöst

Die Verhandlungen zwischen der DB und der GDL über höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen sind weiterhin festgefahren. Ein Ende des Tarifkonflikts ist derzeit nicht in Sicht.

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Was Reisende jetzt tun können:

  • Informieren Sie sich über die aktuelle Streiklage und die Auswirkungen auf Ihre Reiseverbindung auf der Website der Bahn
  • Nutzen Sie alternative Verkehrsmittel wie Bus, Auto oder Flugzeug.
  • Planen Sie ausreichend Pufferzeit für Ihre Reise ein.
  • Seien Sie flexibel und geduldig.

Die Zukunft des Schienenverkehrs in Deutschland steht auf dem Spiel: Der Dauerkonflikt zwischen der DB und der GDL schadet nicht nur dem Ruf der Bahn, sondern gefährdet auch die Akzeptanz des Schienenverkehrs als umweltfreundliche und zuverlässige Alternative zum Auto.

Es bleibt abzuwarten, ob die Tarifparteien in den kommenden Tagen und Wochen endlich zu einer Einigung finden und den Streik beenden können. Die Geduld der Reisenden ist jedenfalls am Ende.

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