Oscar-Nacht der Superlative
Der Gruselfilm „Blood and Sinners“ hat bei den diesjährigen Oscar-Nominierungen einen Paukenschlag ausgelöst. Mit sagenhaften 16 Nominierungen hat der Stoff die bisherigen Rekordhalter „All about Eve“, „Titanic“ und „La La Land“ (alle mit 14 Nennungen) hinter sich gelassen. Die Macher dürfen nun auf Preise in fast allen wichtigen Kategorien hoffen – von Bester Film und Regie bis hin zu technischen Fächern wie Schnitt und visuelle Effekte.
Deutsche Hoffnungen und internationale Stars
Für deutsche Filmfans gibt es eine bittere Pille: Der deutsche Beitrag „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski schaffte es nicht in die Endauswahl für den besten internationalen Film. Stattdessen kämpfen nun Filme aus Brasilien, Frankreich, Norwegen, Spanien und Tunesien um die Trophäe.
Auf der Gewinnerseite steht hingegen der deutsch-britische Komponist Max Richter. Er ist für seine Filmmusik zum Drama „Hamnet“ nominiert und trifft in dieser Kategorie auf namhafte Konkurrenz wie Jonny Greenwood und Ludwig Goransson, der seltsamerweise auch für „Blood and Sinners“ im Rennen ist.
Ein Feld voller Favoriten
Auch in den Schauspieler-Kategorien sind bekannte Gesichter vertreten. Darunter Jessie Buckley und Renate Reinsve als beste Hauptdarstellerinnen sowie Timothée Chalamet und Leonardo DiCaprio als beste Hauptdarsteller. Michael Jordan sorgt mit seiner Nominierung für „Blood and Sinners“ ebenfalls für Furore.
Das Rennen um den prestigeträchtigen Oscar für den besten Film ist offen. Neben „Blood and Sinners“ und anderen internationalen Beiträgen stehen auch Filme wie „Frankenstein“ und „Hamnet“ zur Wahl.
