Bundeswehr-Schiff muss nicht mehr leisten

Deutsche UNIFIL-Fregatte im Nahen Osten: Einsatz läuft unverändert

Deutsche UNIFIL-Fregatte im Nahen Osten: Einsatz läuft unverändert
Foto: Deutsche Fregatte (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Trotz der angespannten Lage im Nahen Osten setzt die deutsche Fregatte "Nordrhein-Westfalen" ihren Einsatz im Rahmen der UN-Friedensmission UNIFIL ohne Änderungen fort. Zwar ist sich das Verteidigungsministerium der verschärften Bedrohungslage bewusst, doch die grundsätzlich hohe Einsatzbereitschaft der Marineeinheit bleibt bestehen und erfüllt weiterhin die vorgesehene UN-Mandatierung.

Keine taktischen Änderungen

Die deutsche Fregatte „Nordrhein-Westfalen“ wird ihren Einsatz im Mittelmeer im Rahmen der UN-Mission Unifil ungeachtet des Krieges im Nahen Osten unverändert fortsetzen.

Auf die Frage, ob die Einsatzbereitschaft etwa gegen Drohnenangriffe verstärkt worden sei, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Montag der dts Nachrichtenagentur, dass ein Kriegsschiff, welches im Einsatz sei, immer eine hohe Einsatzbereitschaft rund um die Uhr habe.

Obwohl die Crew der Fregatte die verschärfte Bedrohungslage im Einsatzgebiet spürt und wohl zusätzliche Anstrengungen unternimmt – „nochmal zehn Prozent wahrscheinlich oben drauf packt“ –, fährt das Schiff seinen regulären Einsatz fort. Es ist fest in den UN-Rahmen eingebunden und wird von der UN-Operationsführung geleitet.

Der Sprecher konnte keine wesentliche Abweichung vom regulären Einsatz feststellen, betonte aber zugleich, dass sich die Lage „natürlich massiv verschärft hat“. Die „Nordrhein-Westfalen“ war Mitte Februar von Wilhelmshaven aus Richtung Libanon aufgebrochen und nahm regulär an der UN-Friedensmission teil.

(Mit Material der dts Nachrichtenagentur erstellt)