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Australische Tiervielfalt im Zoologisch-Botanischen Garten Stuttgart

Große Sprünge in der Wilhelma: Tasmanische Graue Riesenkängurus erobern Stuttgart

Zwei Tasmanische Graue Riesenkängurus sind neu in der Wilhelma
Foto: Wilhelma / Lisa-Marie Grimmer

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Am 23. Januar 2024 erhielt die Wilhelma in Stuttgart ein australisches Geschenk der besonderen Art: Zwei Tasmanische Graue Riesenkängurus sind nun die neuesten Bewohner des Zoologisch-Botanischen Gartens. Diese majestätischen Tiere gesellen sich zu den Emus und Hühnergänsen und bringen ein Stück Australien nach Deutschland. Doch was macht diese Kängurus so besonders?

Emus und Kängurus zieren nicht nur das australische Wappen, sondern sind auch Symbole des Fortschritts. Im Jahr 1912 wurden sie ausgewählt, da sie sich ausschließlich vorwärts, niemals rückwärts, bewegen – ein passendes Motto für die Zukunftspläne der Wilhelma. Die beiden Grauen Riesenkängurus sind vorübergehend im Gehege der Emus und Hühnergänse untergebracht, aber bald sollen sie in die brandneue Anlage „Narawntapu“ umziehen, benannt nach einem Nationalpark in Tasmanien. Diese Anlage entsteht derzeit zwischen der Terra Australis und dem Amazonienhaus und verspricht ein aufregendes neues Zuhause für die Kängurus.

Wilhelma-Direktor Dr. Thomas Kölpin ist begeistert und betont: „Vom kaninchengroßen Potoroo bis zum Grauen Riesenkänguru, das aufgerichtet so groß wie ein Mensch ist – in der Wilhelma gibt es für unsere Besucher*innen nicht nur eine der kleinsten, sondern nun auch eine der größten Känguruarten zu bestaunen.“ Die Vielfalt der australischen Tierwelt in Stuttgart ist wirklich bemerkenswert.

Tasmanisches Graues Riesenkänguru in der Wilhelma
Tasmanisches Graues Riesenkänguru in der Wilhelma
Foto: Wilhelma / Lisa-Marie Grimmer

Die Grauen Riesenkängurus sind in den südöstlichen Regionen Australiens und Tasmaniens beheimatet. Sie fühlen sich in offenen Wäldern, Savannen, Acker- und Grasland wohl und sind sogar auf Golfplätzen und in Stadtparks anzutreffen. Ihre Ernährung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern, Blättern und Zweigen. Doch was sie wirklich auszeichnet, sind ihre beeindruckenden Sprungfähigkeiten. Diese Kängurus können Sprünge von bis zu 13 Metern Länge und anderthalb Metern Höhe schaffen. Ihr bis zu einem Meter langer Schwanz dient dabei der Balance.

Eine weitere faszinierende Eigenschaft der Kängurus ist ihre soziale Natur. Sie leben in lockeren Gruppen, wobei es gelegentlich unter den geschlechtsreifen Männchen zu Rangeleien kommen kann. Die Jungtiere, liebevoll „Joeys“ genannt, kommen nach etwa fünf bis sechs Wochen zur Welt und sind kaum größer als ein Gummibärchen. Für die nächsten elf Monate verbleiben sie in Mamas Beutel, bis sie groß genug sind, um die Welt auf eigene Faust zu erkunden.

Die Wilhelma ist eine der wenigen zoologischen Einrichtungen in Europa, die Tasmanische Graue Riesenkängurus beherbergt. Dies macht sie zu einem besonderen Anziehungspunkt für Tierliebhaber und neugierige Besucher, die die faszinierende Tierwelt Australiens hautnah erleben möchten.

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